Smart Home

Ein Drittel der Deutschen hat ein smartes Zuhause

Smarte Geräte sind in Deutschland keine Seltenheit mehr. Bereits drei von zehn Bundesbürgern besitzen ein Smart Home-Gerät. Worauf die Endkunden dabei besonders viel Wert legen.

Smart Home Gebäudeautomation Bitkom e.V. Heizung Licht Sicherheit

Drei von zehn Deutschen nutzen mindestens eine Smart Home-Anwendung.

Eine Heizung, die bei geöffnetem Fenster automatisch herunterregelt oder ein intelligentes Lichtsystem, das per App steuerbar ist: In deutschen Haushalten werden smarte Installationen gerne genutzt. Bereits drei von zehn Bundesbürgern haben in ihrem Zuhause mindestens eine Smart Home-Anwendung installiert. Das ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der smarten Heimgeräte damit messbar angestiegen: 2018 gaben noch 26 Prozent der Bundesbürger an, mindestens eine Smart Home-Anwendung zu besitzen. Intelligente Lampen und Leuchten sind dabei besonders gefragt (18 Prozent), ebenso smarte Heizkörperthermostate (14 Prozent). Auch im Bereich Sicherheit sind smarte Anwendungen auf dem Vormarsch: So besitzen 14 Prozent der Befragten eine intelligente Alarmanlage und zwölf Prozent ein intelligentes System zur Videoüberwachung. 

„Smart-Home-Technologien stoßen in der Bevölkerung auf großes Interesse und verhelfen den Menschen zu größerer Sicherheit, mehr Lebensqualität und einer effizienteren Energienutzung“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Vor allem mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen haben intelligente Technologien im eigenen Zuhause großes Potenzial. Die Zahl der älteren Menschen steigt, jeder will möglichst lange in seinen eigenen vier Wänden leben – hier kann das Smart Home helfen, etwa wenn ein Sensor erkennt, ob der Bewohner gestürzt oder beim Verlassen des Hauses der Herd noch angeschaltet ist. Oder in Fragen des Klimaschutzes: Eine intelligente Steuerung von Heizung und Haushaltsgeräten schont die Umwelt und den Geldbeutel.“ Derzeit nutzen sieben Prozent der Befragten intelligente Verbrauchszähler für Strom, Gas und Wasser. Zehn Prozent steuern den Verbrauch über WLAN- oder Funk-Steckdosen. 

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Steuerung wird einfacher

Die meisten Smart-Home-Besitzer bedienen ihre Anwendungen mit dem Smartphone (80 Prozent). 2018 waren es noch 76 Prozent. Unverändert geblieben ist mit 44 Prozent der Anteil derer, die einen Tablet-PC dafür benutzen. Um sieben Prozentpunkte gestiegen ist jedoch die Steuerung per digitalem Sprachassistenten: 44 Prozent bedienen Smart-Home-Systeme mit Amazon Echo, Apple HomePod und Co., 2018 waren es erst 37 Prozent. 35 Prozent der Smart-Home-Besitzer nutzen eine Fernbedienung und elf Prozent eine Smartwatch. „Seit sich das Smartphone als system- und herstellerübergreifende Bedienzentrale etabliert hat, ist die Steuerung von Smart-Home-Produkten einfacher und komfortabler geworden“, betont Bitkom-Präsident Berg. „Darüber hinaus wird jedoch der Einsatz von Sprachassistenten immer mehr Verbreitung finden. In Zukunft werden wir noch mehr Geräte mit unserer Stimme steuern.“

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