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Im Schaufenster haben Sie drei Sekunden, um Ihre Kunden zu überzeugen

Heizkessel, Leitungsrohre, WC: Ein Schaufenster optisch ansprechend und einladend zu gestalten, ist gerade bei Ladenlokalen von Installateuren ein bisschen schwierig. TGA hat deshalb die wichtigsten Tipps zur Gestaltung eines Schaufensters für Sie zusammengefasst.

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Als kleine Filiale bei Passanten Aufmerksamkeit zu erregen, ist nicht immer einfach. Mit diesen Tipps für die richtige Schaufensterdekoration gelingt es.

Durch das Schaufenster bilden sich sowohl Bestandskunden als auch Passanten einen ersten Eindruck über Ihr Unternehmen. Folgende Tipps sollten deshalb beachtet werden, um Kunden von Ihrer Filiale zu überzeugen.

1. Aufmerksamkeit erregen

Ein Schaufenster soll nicht nur ansprechend aussehen, sondern auch Informationen vermitteln. Deshalb sollte man bei der Gestaltung darauf achten, dass der Name des eigenen Unternehmens gut sichtbar ist und sich bei den Passanten einprägt. „Sie nehmen in den ersten drei Sekunden ein Schaufenster wahr. Wenn man es in dieser Zeit nicht schafft, Aufmerksamkeit zu bündeln, geht der Kunde weiter“, erklärt Cornelia Weinhappel, Geschäftsführerin des Wiener Dekorations-Experten Art Deko. Armaturen können beispielsweise gemeinsam mit alten Küchen oder Badezimmermöbeln inszeniert werden, um Aufmerksamkeit zu erregen.

2. Goldener Schnitt

Sowohl der Inhalt des Schaufensters, als auch die Ausrichtung der Dekoration sind von großer Bedeutung. Deshalb sollte man darauf achten, die ein Drittel zu zwei Drittel Aufteilung zu befolgen. Dafür teilt man das Schaufenster vertikal in eine große Fläche, die zwei Drittel des Fensters ausmacht, und in eine kleine, die ein Drittel ausmacht. Das Highlight des Schaufensters sollte sich dann in der kleinen Fläche befinden. Zusätzlich sollte die Tiefe des Fensters genutzt werden: „Halten Sie Abstand zu den Seitenwänden und beachten Sie die Augenhöhe des Betrachters“, so die Deko-Expertin. Das wirkt besonders ästhetisch und lässt jede Gestaltung hochwertiger wirken.

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3. Weniger ist mehr

Einer der größten Fehler ist es, das Schaufenster zu überladen. Es sollte unbedingt vermieden werden, zu viele Produkte und Deko-Artikel im Fenster zu platzieren. Stattdessen ist es sinnvoll, die Dekoration bewusst auszuwählen und gezielt einzusetzen. Pro Schaufenster sollte nur ein Thema oder eine Aktion angepriesen werden. Außerdem ist die Stimmigkeit aus Bild, Text und Produkt wichtig. Diese Elemente sollten farblich abgestimmt sein und eine Zusammengehörigkeit darstellen.

4. Wichtige Informationen angeben

„Die Preisauszeichnung mit der Angabe des Eurozeichens ist im Schaufenster Pflicht. Bei einer Aktion ist es wichtig den Statt-Preis anzugeben“, so Cornelia Weinhappel. Dadurch erkennt der Kunde auf einen Blick, welche Vorteile er aus der Aktion zieht und ob sie sich für ihn lohnt.

5. Nicht planlos starten

Bereits vorab sollte man sich Gedanken über den finanziellen Rahmen der Dekoration machen. Dafür ist es hilfreich, ein jährliches Budget anzulegen, um die Kosten im Auge zu halten. Dekortiert man das Schaufenster selbst, sollte man sich außerdem eine Skizze des Schaufensters machen und sich im Vorhinein genau überlegen, welche Elemente man einbringen möchte. Ist es finanziell möglich, kann aber auch ein professioneller Dekorateur beauftragt werden.

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