Fachkräftemangel

Interessengemeinschaft will gegen Fachkräftemangel vorgehen

Die IG Lebenszyklus Bau startet eine Initiative gegen den Fachkräftemangel in der Gebäudetechnik. Bessere Weiterbildungsmöglichkeiten und verstärkte Unterstützung von Frauen sollen helfen.

Gebäudetechnik Ausbildung IG Lebenszyklus Bau Fachkräftemangel

Die Petition wurde initiiert von Roman Weigl, Fachverbandsobmannstellvertreter der Ingenieurbüros der WKO, Klaus Reisinger, Vorstand IG Lebenszyklus Bau, Wolfgang Stumpf, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Donau-Universität Krems und Gunther Herbsthofer, Vorsitzender Verband der technischen Gebäudeausrüster.

Die Gebäudetechnik gilt als eine der zukunftssichersten Branchen, beherbergt Spezialisten für Klimaschutz und Digitalisierung und verantwortet eine zentrale Rolle in Großprojekten. „Trotz des großen Bedarfs an Fachkräften, mangelt es in weiten Teilen Österreichs an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. In der Öffentlichkeit fehlt es an Wissen über die vielfältigen Kompetenzen und die zentrale Rolle der Gebäudtechnik in der Planung und Umsetzung von Bauprojekten“, so Klaus Reisinger, Vorstand der IG Lebenszyklus Bau.

Mehr Fachkräfte durch Petition

Mit acht konkreten Forderungen, die in einem Positionspapier festgehalten sind, möchte die Initiative an Politik und Öffentlichkeit herantreten. Dazu zählen unter anderem die Stärkung des Images von Frauen in der Gebäudetechnik, mehr Technikunterricht in der Pflichtschule, die Aufwertung des Lehrberufs, der Ausbau von Gebäudetechnik-HTLs und -Studienlehrgängen und die Weiterentwicklung des Aus- und Weiterbildungsangebots. Ziel ist es, budgetäre und parlamentarische Verhandlungen zur Überwindung des Fachkräftemangels in Österreich einzuleiten. Um den Forderungen mehr Gewicht zu verleihen, ruft der Verein Unternehmen und Einzelpersonen dazu auf, die Initiative über die Petition zu unterstützen.



     

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