Trinkwasserqualität ausbauen

Regierung will Millionen für kommunale Trinkwasserversorgung ausgeben

Hunderte neue Projekte wurden genehmigt und mehrere Millionen Fördergelder bestätigt: Die Kommission Wasserwirtschaft ermöglicht damit den Ausbau der nationalen Trinkwasserversorgung.

Über 35 Millionen Euro an Fördergeldern hat die Kommission Wasserwirtschaft nun für den Ausbau der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung genehmigt. 

Um die Versorgung Österreichs mit sauberem Trinkwasser, die Entsorgung des Abwassers und den Schutz vor Hochwasser auch für die Zukunft abzusichern, sind Projekte und Investitionen in diesen Bereichen wichtig. Die Kommission Wasserwirtschaft des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus genehmigte deshalb nun insgesamt 711 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit einem Förderungswert von rund 36,4 Millionen Euro.

Die Gemeinde Loipersdorf in der Steiermark investiert beispielsweise insgesamt rund 1,25 Millionen Euro in eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage samt modernster Steuerungs- und Visualisierungstechnik, um auch in Zukunft die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser gewährleisten zu können. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gewährt dafür eine Förderung in Höhe von 25 Prozent der förderungsfähigen Investitionskosten.

"Die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung wie auch der Hochwasserschutz sind zentrale Bereiche der Daseinsvorsorge und bilden überdies eine wichtige Grundlage für den Tourismus in Österreich. Eine funktionierende Wasserwirtschaft sichert nicht nur den Gewässerschutz und den Hochwasserschutz, sondern ist auch ein wesentlicher Impuls für die regionale Bauwirtschaft und für Arbeitsplätze im ländlichen Raum", erklärt Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.

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