Jahresbilanz

So kam Grundfos durch 2020

Trotz Corona-Jahr freut man sich beim dänischen Pumpenhersteller über eine stabile finanzielle Performance. Der finale Umsatz lag nur 1,0 % unter dem Vorjahreszeitraum.

Grundfos Bilanz Coronavirus Pumpen Pumpen

Poul Due Jensen, Konzernpräsident von Grundfos

Der Pumpenhersteller Grundfos resümiert 2020: In der zweiten Jahreshälfte konnte das Unternehmen zu einer stärkeren Umsatzentwicklung zurückkehren, trotz erheblicher Beeinträchtigung durch COVID-19 in der Jahreshälfte davor. Schlussendlich wurde ein Umsatz verzeichnet, der nur 1,0 % unter dem Vorjahreszeitraum lag.

Für das gesamte Jahr wurde eine Umsatzrendite (EBIT/Nettoumsatz) von 9,9 % erreicht, was einem operativen Ergebnis (EBIT) von 350 Mio. Euro entspricht. Bereinigt man die Rentabilität um Umstrukturierungskosten und andere Sondereffekte, konnte Grundfos mit 11,1 % die zweithöchste Umsatzrendite in der Unternehmensgeschichte erreichen. Der Nettoumsatz für das gesamte Jahr belief sich auf 3,5 Mrd. Euro, das entspricht einem Umsatzrückgang von 4,4 % gegenüber 2019.

"Sehr zufrieden" mit dem Ergebnis

 

Das ist ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können“, sagt Poul Due Jensen, Konzernpräsident von Grundfos. „Die COVID-19-Pandemie hat 2020 zu einem Jahr voller Herausforderungen für uns alle gemacht." Es sei oberste Priorität gewesen, Mitarbeitern ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten und Kunden weiterhin bestmöglich zu bedienen. Daher sei man mit dem Ergebnis "sehr zufrieden".

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Darüber hinaus konnte Grundfos seine Nachhaltigkeitsziele weiter umsetzen, indem das Unternehmen seinen Wasserverbrauch erneut um 51 % und die CO2-Emissionen um 36 % im Vergleich zum Basisjahr 2008 reduzierte. "Zusätzlich haben wir unsere neue kundenzentrierte Organisationsstruktur erfolgreich implementiert. Grundfos ist in wirklich guter Verfassung und bereit für die Zukunft”, fügt Due Jensen hinzu.