Graphisoft: DDScad 20 ist da : Offen für die Zukunft

Der Open-BIM-optimierte Planungsmodus in DDScad 20 bietet unter anderem eine Produktdatenbank mit Bauteilinformationen und eine Datenverwaltung.
- © GraphisoftZukunftsorientierte TGA-Planung, interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bauprojekt und offener Datenaustausch mit Softwarelösungen der Branche kennzeichnen die ab sofort erhältliche Version 20 des gewerkeübergreifend einsetzbaren Planungswerkzeugs DDScad von Graphisoft.
Zu den Funktionsneuheiten und Weiterentwicklungen zählen unter anderem ein Planungsmodus für mehr Flexibilität und Kollaborationsmöglichkeiten bei der TGA-Projektierung und verbesserte Workflows für disziplinübergreifende Prozesse. Hinzu kommen Elektro- und SHKL-Funktionspakete, die Arbeitsabläufe beschleunigen. So können mit DDScad 20 beispielsweise Stromschienen-Systeme besonders schnell modelliert oder die Material- und Dämmeigenschaften von Rohren oder Lüftungskanälen mit nur einem Klick auf andere Leitungen übertragen werden.
TGA: Open-BIM-optimierter Planungsmodus
Die Basis für die Innovationen der neuen Produktversion bildet laut Graphisoft ein „Quantensprung für BIM-Projektbeteiligte aus dem TGA-Bereich": Ein Open-BIM-optimierter Planungsmodus. Er bietet eine neu konzipierte Bedienoberfläche, eine Produktdatenbank mit umfangreichen Bauteilinformationen und eine Datenverwaltung.
So können Artikeldaten beispielsweise vielfältige Eigenschaften und Eigenschaften-Sets hinzugefügt werden. Dadurch unterstützt der Modus Beteiligte an BIM-Projekten bei der Einhaltung der bauteilbezogenen Vorgaben aus BIM-Abwicklungsplänen (BAP) sowie Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) und fördert den Datenaustausch zwischen den Projektpartnern.
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Des Weiteren ermöglicht die neue Softwareversion schnellere Abläufe beim Modellieren und Editieren von SHKL-Anlagen. Steig- und Fallleitungen lassen sich ab sofort in einem Arbeitsschritt über mehrere Etagen ziehen. Werden diese in einer Etage seitlich verschoben, erkennt DDScad die Unterbrechung der Verbindungen zu den angrenzenden Geschossen und bietet Möglichkeiten an, das Problem bedarfsgerecht zu lösen.
Für höhere Planungseffizienz sorgt eine neu konzipierte Pipettenfunktion, mit der das gewählte Material sowie die Dämmung eines Rohres bzw. Kanals auf andere Situationen im Projekt übertragen werden können. Neue Automatismen und Erweiterungen bieten zudem Möglichkeiten beim Anschluss von Objekten und Leitungen, wie etwa Dachabläufen, Unterputz-Spülkästen oder Toiletten.

Elektro: Neue Schnittstellen
Auch die Neuerungen im Elektrobereich optimieren Arbeitsprozesse. Dank eines neuen Elektrotechnik-Workflows können Modelle zwischen Graphisofts Architekturlösung Archicad und DDScad ausgetauscht werden. Außerdem lassen sich Stromschienen-Systeme inklusive zugehöriger Systemkomponenten wie Einspeise- und Abgangskästen oder Brandschutzblöcken erstellen – eine Funktion, die Vorteile bei der Planung großer Gebäude mit komplexen Energieversorgungssystemen bietet.
Beleuchtungsplanung auf hohem Niveau ermöglicht die neue Schnittstelle mit DIALux evo Pro: Mit einem Klick können sämtliche in DIALux geplanten Leuchten selbsttätig im DDScad-Modell platziert werden – hinterlegt mit allen Eigenschaften in der Produktdatenbank. Auch die Abläufe rund um die Ertragsberechnung für PV-Anlagen mithilfe des Plug-ins ‚Polysun Inside‘ wurden grundlegend überarbeitet. DDScad übernimmt die gewählten PV-Module aus der Anwendung als IFC-Objekte, erzeugt automatisch die entsprechenden Einträge in der Produktbibliothek und korrigiert die Abmessungen der Bauteile im Modell. Damit ist es nicht mehr notwendig, eigene Artikel zu erzeugen.
