Employee Experience Management : So gelingt Holter die Mitarbeitendenbindung

Holter Mitarbeiterbindung

Der Großhändler Holter setzt auf Employee Experience Management als Erfolgsfaktor.

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Mit einer Mitarbeitendenbindung von 72,5 Prozent erreicht Großhändler Holter 2026 einen neuen Spitzenwert. Die Ergebnisse basieren auf einer soliden Datengrundlage: Insgesamt nahmen 453 Mitarbeitende an der Befragung teil, was einer Rücklaufquote von 53,7 Prozent entspricht. Die Stichprobe bildet die Organisation außerdem hinsichtlich Altersstruktur und Betriebszugehörigkeit repräsentativ ab.

Für Holter bestätigt das Ergebnis zwei Dinge: Die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen und den Erfolg der Maßnahmen zur Verbesserung der Employee Experience. „Unternehmen unterscheiden sich heute nicht mehr nur durch Produkte oder Prozesse, sondern vor allem durch ihre Menschen“, betont Geschäftsführer Markus Steinbrecher. Deshalb investiere man in ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen wachsen, Verantwortung übernehmen und ihr Potenzial entfalten können. Das zeigt sich auch im Engagementwert von 45 Prozent im Gallup-Q12-Benchmark, den Holter ebenfalls um fünf Prozentpunkte steigern konnte. Damit liegt das Ergebnis über den nationalen Vergleichswerten von 9 Prozent für Österreich und dem europäischen Wert von 12 Prozent.

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Karin Kainmüller, Ressortleitung Organisations- und Personalentwicklung bei Holter

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Systematisches Employee Experience Management

Diese positive Entwicklung führt das Unternehmen auf sein ganzheitliches Employee Experience Management zurück. Man sei davon überzeugt, dass langfristige Mitarbeitendenbindung nicht durch Einzelmaßnahmen entstehe, sondern durch die Qualität der täglichen Erlebnisse im Arbeitsalltag. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten „Moments that Matter“ – jene Momente, die die Wahrnehmung des Unternehmens besonders prägen. Gemeinsam mit Mitarbeitenden wurden diese identifiziert, priorisiert und weiterentwickelt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen dann in die Gestaltung von Prozessen, Führung und Zusammenarbeit ein.

Heute verbindet der Großhändler Mitarbeiterfeedback, Experience Design, Führungskräfteentwicklung und regelmäßige Pulse Checks zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Ergänzend unterstützt ein eigens trainierter KI-Assistent Führungskräfte dabei, die definierten Qualitätsstandards im Führungsalltag konsequent umzusetzen. „Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Erlebnisse unserer Mitarbeitenden besser zu verstehen, Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen und Veränderungen konsequent umzusetzen. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass dieser Ansatz wirkt und Engagement nachhaltig stärkt“, sagt Karin Kainmüller, Ressortleitung Organisations- und Personalentwicklung. Auch im Employer Branding setzt Holter auf Transparenz und ist auf der Plattform der Employee Experience Champions vertreten. Mit 89,19 von 100 Punkten liegt das Unternehmen dort ebenfalls über dem Österreich-Schnitt.

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