Heizungstausch und thermische Sanierung : Manfred Denk zur Förderung: Dauerhafte Perspektive ist entscheidend

Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk der WKO positioniert sich im Vorfeld der für heute anstehenden Förderdetails rund um Heizungstausch und thermische Sanierung in einer aktuellen Aussendung als verständnisvoll – aber nicht ohne Forderungen. Dass die öffentliche Hand budgetären Zwängen unterliegt und daher eine Redimensionierung der Klimaschutz-Förderungen anstehen wird, wird anerkannt. Gleichzeitig gelte es aber, die Klimaziele im Blick zu behalten und den Tausch von 30.000 Heizkesseln pro Jahr oder die Ziele bei der Fassadendämmung und Gebäudesanierung weiter konsequent zu verfolgen, heißt es.

„Wir wissen, dass die dauerhafte Perspektive ganz entscheidend ist, damit Zukunftsinvestitionen im Sinne des Klimaschutzes getätigt werden. Unsere Kundinnen und Kunden, vor allem aber auch unsere Betriebe, wünschen sich deshalb bessere Planbarkeit. Diese ist bei der Umgestaltung der Förderrichtlinien erfreulicherweise berücksichtigt worden“, verrät Manfred Denk, Obmann der Bundessparte.

>> Sie wollen wissen, wie es mit den Klima-Förderungen weitergeht? Abonnieren Sie unsere Newsletter – mit uns bleiben Sie informiert! Hier geht’s zur Anmeldung!

Und Denk verrät noch ein wenig mehr: Laut jüngsten Informationen sollen die Förderungen neben dem Heizkesseltausch auch die Gebäudesanierung, also etwa Fenstertausch oder Fassadensanierung, umfassen und bei ungefähr 30 Prozent liegen. Die Beantragung soll im November ermöglicht werden.

Ein Stop-and-Go von Förderungen und wie beim Vorgängerformat frühzeitig geleerte Töpfe würden bisher oftmals Kundenfrust, Verunsicherung und stark schwankende Geschäftszyklen verursachen, die sinnvolle Material- und Personalplanung verunmöglichen, lautet die Kritik aus der WKO. „Deshalb ist unser Zugang: Lieber etwas weniger Förderung, diese dafür aber effizient eingesetzt, dauerhaft abgesichert und unbürokratisch beantragbar. Das schafft eine solide Basis, um optimistischer in die Zukunft zu blicken“, wie der Spartenobmann betont. 

Manfred Denk
WKO-Bundesspartenobmann Manfred Denk - © Manfred Denk