Pause bei Heizkesseltausch-Förderung : Heizungen intelligenter machen, nicht neu bauen
ista HeatPilot ist eine intelligente Lösung zur Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand.
- © istaDer Messtechnik-Experte Ista will sich das vorläufige Aus der Heizungstausch-Förderung zu Nutze machen. Nach dem überraschenden Auslaufen der staatlichen Klimaförderungen rückt für Immobilieneigentümern und Hausverwaltungen die Frage, wie sie bestehende Heizungsanlagen wirtschaftlich und nachhaltig weiter betreiben können, in den Mittelpunkt. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Heizkesseltausch, der durchschnittlich Investitionskosten von rund 35.000 Euro verursacht, wird die intelligente Nachrüstung bestehender Systeme somit attraktiver. Ista präsentiert mit HeatPilot nun eine smarte Alternative, die bestehende Heizungsanlagen optimiert.
„Unser Ansatz ist es, Heizungen intelligenter zu machen, nicht neu zu bauen“, erklärt Kevin Strauß, Product Owner für HeatPilot bei ista. „Mit HeatPilot bieten wir eine Lösung, die nicht nur einfach in nahezu jeder Heizungsanlage und unabhängig vom Energieträger umsetzbar ist, sondern auch langfristig wirtschaftlich und ökologisch überzeugt.“
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Ineffiziente Betriebsweise
Viele Heizungsanlagen in Österreich arbeiten nach Voreinstellungen. Das heißt, sie produzieren den maximal erwarteten Wärmebedarf und nicht den tatsächlichen. Diese ineffiziente Betriebsweise führt nicht nur zu überhöhtem Energieverbrauch, sondern auch zu unnötig hohen CO₂-Emissionen.
Die österreichische Klimastrategie, das Energieeffizienzgesetz sowie die novellierte EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) fordern eine klare Wende: Bestehende Gebäude sollen dekarbonisiert und energetisch optimiert werden. Damit wächst auch der Druck auf Eigentümer*innen sowie Hausverwaltungen, ihre Heizsysteme auf einen zeitgemäßen und nachhaltigen Stand zu bringen.
Dynamischer Betrieb der Heizung
Das digitale Wärmemanagement-Modul HeatPilot ist eine schnell einsetzbare Lösung, die in die bestehende Heizungsinfrastruktur eingebunden werden kann und eine bedarfsgerechte Regelung der Heizungsanlage ermöglicht. Grundlage hierfür ist ein selbstlernender Algorithmus, der den tatsächlichen Wärmebedarf sowie externe Wetterdaten fortlaufend analysiert und den Betrieb der Anlage dynamisch darauf abstimmt. So soll nur so viel Wärme erzeugt werden, wie tatsächlich benötigt wird.
Ergänzend steht Verwalter*innen und Eigentümer*innen ein Dashboard zur Verfügung, das eine Echtzeit-Überwachung der Anlagendaten ermöglicht. Über ein integriertes Alarm- und Monitoring-System können Betriebsparameter laufend kontrolliert und bei Abweichungen automatisierte oder manuelle Anpassungen vorgenommen werden.
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Auf diese Weise sollen sich ohne Komforteinbußen für die Nutzer*innen bis zu 30 Prozent an Heizenergie und CO₂-Emissionen einsparen lassen, rechnet Ista vor. „Mit HeatPilot setzen wir ein klares Zeichen: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit müssen kein Widerspruch sein. Wir ermöglichen Eigentümern, ihre Heizsysteme zukunftssicher zu machen und gleichzeitig Kosten und Emissionen spürbar zu senken“ betont Friedrich Paprotka, Geschäftsführer von Ista Österreich.
Jährliche Servicegebühr
Das Servicepaket bietet Ista dabei aus einer Hand. Im Angebot umfasst sind die Bereitstellung der notwendigen Hardware, die Installation, Inbetriebnahme und der laufende Betrieb. Auch die Integration aller relevanten Heizdaten ins Dashboard ist im Paket enthalten. Nach Beauftragung soll die Inbetriebnahme in der Regel innerhalb von 10 bis 14 Wochen abgeschlossen sein. Die Installation erfolgt dabei in der Regel innerhalb eines Tages und ohne Unterbrechung des Heizbetriebes. Die Abrechnung erfolgt über eine jährliche Servicegebühr.