Datenmanagement

"Produkte, die in unserer digitalen Zeit online nicht gefunden werden, existieren nicht"

Datenpflege wird in der TGA-Branche nach wie vor unterschätzt. Warum sie so wichtig ist und wie Daten sinnvoll genutzt werden, erklärt Bernhard Ahrer, Abteilungsleiter Stammdatenmanagement bei Holter.

Holter-Abteilungsleiter Bernhard Ahrer und Hansa-Geschäftsführer 
Bernd Karlsberger auf der Holter Bad Ausstellung in Wels.

„Wir wollen bei Geschäftsführern und Verkaufsleitern das Verständnis dafür fördern, dass richtige Daten für ihr Unternehmen wichtig sind“, sagt Bernhard Ahrer, Abteilungsleiter Stammdatenmanagement und Disposition bei Holter. „Produkte, die in unserer digitalen Zeit online nicht gefunden werden, existieren nicht. Und was nicht existiert, wird nicht verkauft“, erklärt Bernhard Ahrer weiter. „Richtig gepflegte Stammdaten sind die Wurzeln für unsere internen Prozesse.“

Datenpflege für Anfänger

Holter veranstaltete deshalb vor kurzem ein Seminar zum Thema "Warum Daten nicht gefunden werden". In zwei Blöcken erhielten rund 120 Teilnehmer aus fünf Nationen Einblicke und Anleitungen zur richtigen Datenpflege. Den Seminarteilnehmern wurde bei einer Logistikführung und einem Rundgang durch ein virtuelles Mein Holter Bad gezeigt, wie Herstellerdaten Verwendung finden und was es auslöst, wenn diese nicht vorhanden sind.

Bei etwa 690.000 gelisteten Artikeln bei Holter ist es eine Notwenigkeit, dass die Lieferantendaten in einer ordentlichen Struktur übermittelt werden. In Zusammenarbeit mit „IG Neue Medien“ wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Hersteller ihre Daten einfach und unkompliziert in eine verarbeitbare Form bringen können.

White Paper zum Thema

Für Hansa Geschäftsführer Bernd Karlsberger war diese Veranstaltung ein wichtiger Impulsgeber für die Branche: „Wenn unsere Daten nicht richtig kommuniziert werden, kann sie auch der Installateur nicht finden“. Andreas Zottler, Verkaufsleiter der PG Austria, ergänzt dazu: „Im Sinne einer erfolgreichen Zusammenarbeit müssen wir als Lieferant wissen, was Holter braucht, um unsere Daten richtig einzupflegen. Das haben wir heute anschaulich erfahren und werden das auch in Zukunft so umsetzen.“

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