Smarte Sicherheit

Acht smarte Sicherheitssysteme im Vergleich

Urlaubszeit ist Einbruchszeit. Damit das Eigenheim auch im Urlaub im Blick behalten werden kann, lohnt es sich, in ein smartes Sicherheitssystem zu investieren. TGA hat die wichtigsten Geräte verglichen.

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Diese smarten Sicherheitssystemen warnen rechtzeitig vor Einbrüchen.

Der entspannende Urlaub wird schnell zum Albtraum, wenn man nach der Rückkehr feststellt, dass im Eigenheim eingebrochen wurde. Diese smarten Sicherheitssysteme schrecken Einbrecher ab und informieren in Echtzeit über Geschehnisse Zuhause. 

Bosch

Für Einsteiger bietet der Elektronik-Experte Bosch ein umfangreiches Starter-Paket an. Das Sicherheitspaket bietet Schutz vor Bränden sowie Einbrüchen. Die Basis für die smarte Sicherheit umfasst den Smart Home Controller, einen Bewegungsmelder, Rauchmelder und Tür-/Fensterkontakt. Das System erkennt Brandgefahr und unbefugten Zutritt und meldet einen Verdacht umgehend per App an das Smartphone. Außerdem löst das Bosch-Sicherheitssystem einen Alarm aus, der zur Abschreckung dienen soll. Das Basispaket kostet knapp 300 Euro und kann beliebig erweitert und der Haushaltsgröße angepasst werden. 

 https://youtu.be/DrzfJpJu324

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Blaupunkt

Eine intelligente Alarmanlage für das Smart Home hat auch der Sicherheitstechnik-Anbieter Blaupunkt in petto. Die Q-Pro6600 Hybrid IP-Funk-Alarmanlage kann per App bedient werden und kombiniert Einbruch- und Gefahrenschutz mit Fotoüberwachung. Neben herkömmlichen Funktionen, wie der Alarmierung per App, besitzt das Blaupunkt-System auch Sabotagekontakte, die bei unerlaubten Zugriffen in die Funkfrequenz oder gewaltsamen Versuchen die Alarmanlage zu entwenden, sofort auslösen. 

https://youtu.be/f87bK0P6blY

Fällt der Strom im Gebäude aus, ist die Blaupunkt-Anlage zusätzlich abgesichert: Ein integrierter Notstromakku und die Möglichkeit die Q-Pro auch mit einem GSM Modul zu erweitern, erlauben einen uneingeschränkten Betrieb. Neben App und Internetportal kann das Sicherheitssystem auch über die zugehörige Funkfernbedienung gesteuert werden. Mit rund 430 Euro liegt das Blaupunkt-Set im oberen Preissegment.

Loxone

Ganz im Zeichen der Sicherheit stehen die Smart Home-Lösungen von Loxone. Das oberösterreichische Unternehmen verbindet in seinem System Licht und Sound mit der Alarmanlage, sodass im Falle eines Einbruchs das ganze Haus von einem Alarmsignal beschallt wird. Gleichzeitig beginnen die Lichter zu blinken und die Rollos fahren hoch. Das Spannende daran: Das Loxone Smart Home funktioniert ohne jegliche Internetverbindung. Alle Komponenten sind mit Kabeln vernetzt und können - wenn ausdrücklich erwünscht - mit einer Internetverbindung ausgestattet werden, damit das Smart Home auch von unterwegs bedient werden kann. 

https://youtu.be/funFSO1GsUU

Beim Loxone Smart Home handelt es sich um ein vollständiges Angebot, das Komfort, Entertainment und Sicherheit verbindet. Ein genauer Preis für die Sicherheitskomponenten kann hierbei nicht genannt werden, da das Alarmsystem auf den jeweiligen Haushalt angepasst wird. Das Loxone Smart Home eignet sich zudem besonders für Neubauten und kann in Bestandsgebäuden nur schwer umgesetzt werden. 

Devolo 

Mit einer nur zehnminütigen Installationszeit seiner Komponenten wirbt der Hersteller Devolo. Das Sicherheitspaket umfasst zwei Tür-/Fensterkontakte, einen Rauchmelder und einen Bewegungsmelder. Auch hier kann das gesamte System per Smartphone gesteuert und überwacht werden. Devolo Home Control ist außerdem mit dem Google Assistant verknüpfbar und kann so bequem per Sprachsteuerung bedient werden. Auch beim Devolo-Paket können Komponenten hinzugefügt werden. So lässt sich das Sicherheitssystem individuell an die Haushaltsgröße anpassen. Die einzelnen Komponenten können einfach per Klebefolie angebracht oder mit den mitgelieferten Schrauben fixiert werden. Das Devolo Smart Home Sicherheitspaket ist derzeit für rund 200 Euro erhältlich. 

Gigaset

Gleich mehrere Variationen an Alarmsystemen bietet Gigaset an. Die Sicherheitspakete sind in den Größen S, M und L erhältlich. Das umfangreichste Paket beinhaltet dabei eine Basisstation, einen Türsensor, einen Bewegungsmelder, zwei Fenstersensoren, eine Alarmsirene und eine WLAN-Indoor-Kamera. Der Hersteller empfiehlt das Alarmsystem L für große Wohnungen und Häuser. 

https://youtu.be/_QDlu11V-8g

Auch das Gigaset-System kann per App gesteuert werden, die Videos und Daten können außerdem in der Cloud gespeichert werden. Die Kamera bietet eine Echtzeit-Videoübertragung und kann dank Nachtsicht-Funktion auch im Dunkeln genutzt werden. Registriert die Kamera eine Bewegung, zeichnet sie die nächsten 30 Sekunden automatisch auf und speichert das Video. Derzeit kostet das Gigaset Sicherheitspaket rund 410 Euro.

Panasonic

Sicherheit auf mehreren Ebenen bietet das System Panasonic KX-HN6014. In diesem Paket befinden sich neben Basisstation, Sirene und Tür-/Fenstersensoren auch ein Glasbruchsensor sowie ein Wasserschadensensor. Damit schützt das Panasonic-System nicht nur vor Einbrüchen, sondern auch vor Wasserschäden. Der Glasbruchsensor reagiert sobald er das Geräusch von zerbrechendem Glas wahrnimmt. Die Sirene gibt dann nicht nur ein 110 Dezibel lautes Signal ab, sondern alarmiert auch mit Lichtblitzen. Außerdem kommuniziert das System auf einem Ultra Low Energy-Funkstandard. Dieser ist schwerer zu hacken, da er von gängigen Unterhaltungselektronik-Geräten nicht wahrgenommen werden kann. Das Panasonic Starter-Kit ist für 280 Euro erhältlich. 

 https://youtu.be/mXqpSkb6xUI

Magenta

Im November hat der Kommunikations-Experte T-Mobile, mittlerweile Magenta, seine ersten Smart Home-Pakete vorgestellt. Darunter befindet sich auch ein Safety-Paket. Darin enthalten sind Homebase, Türkontakte sowie Bewegungs- und Rauchmelder. Werden Eindringlinge registriert, erhält der Nutzer sofort eine Push-Benachrichtigung in der App. Bei richtiger Vernetzung geht außerdem das Licht im Haus an und die Musikanlage gibt Musik von sich. Der Nutzer ist dabei nicht auf die T-Mobile-Geräte beschränkt, er kann auch externe Geräte in das Smart Home einbinden. Kompatibel sind zum Beispiel Systeme von Philips, Siemens, Bosch und Sonos. Das Safety-Paket kann einmalig für 192 Euro erstanden oder monatlich für acht Euro gemietet werden. 

https://youtu.be/RKeAbGUsPf0 

Innogy

Auch das smarte Sicherheitssystem der RWE-Tochter Innogy ist mit mehreren Geräten externer Anbieter kompatibel. Das eigene Sicherheitspaket ist jedoch bereits sehr umfangreich: Enthalten sind ein Bewegungsmelder für den Innenraum, eine Smart Home-Zentrale, ein Wandsender, ein Rauchmelder und ein Tür-/Fensterkontakt. Das Paket ist beliebig erweiterbar und kann beispielsweise um einen Bewegungsmelder ergänzt werden. Die Innogy-Produkte können mit den Sprachassistenten Alexa und Google Assistant bedient werden. Momentan kostet das Sicherheitspaket rund 250 Euro.


 

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