Referenz

Hygienische Frischluftzufuhr für Produktionshalle

Bei der Installation einer Hallenklimalösung in der Lebensmittelproduktion musste Hoval Know-how beweisen.

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In der 10 Meter hohen neuen Produktionshalle bei Spitz wurde für die Versorgung mit Frischluft eine Hallenklimalösung von Hoval installiert.

Eine Hallenklimalösung von Hoval sorgt für hygienische Frischluftzufuhr in der neuen Produktionshalle des Lebensmittel- und Getränkeherstellers Spitz. Dort werden auf 4.250 m2 rund 87.000 Dosen pro Stunde abgefüllt. Die integrierte Entfeuchtungsregelung kümmert sich um hygienische Bedingungen, mit dem Hochleistungs-Plattenwärmetauscher kann ein Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 86 Prozent erreicht werden.

Dezentrale Lösung für geschlossene Halle

Während des Abfüllprozesses werden Feuchtigkeit und Wärme an die Luft abgegeben, etwa durch Reinigungsanlagen oder den Tunnelpasteur, beschreibt Markus Kröpfel, Leiter Zentrale Technik bei Spitz, die Rahmenbedingungen: „Unsere Hallenklimalösung muss die Frischluftzufuhr in der geschlossenen Halle sicherstellen. Dabei sind die spezifischen Hygienevorgaben einzuhalten, die in der Lebensmittelproduktion gelten.“ Als weitere Kriterien nennt Kröpfel die einfache Wartbarkeit der Anlagen sowie die Möglichkeit zur Wärmerückgewinnung. So entschied sich Spitz für eine dezentrale Hallenklimalösung von Hoval, bestehend aus sechs Geräten des Typs RoofVent® für die Be- und Entlüftung sowie drei Umluftgeräten des Typs TopVent®.

Die ausreichende Versorgung mit Frischluft stellt in der 10 Meter hohen Halle eine Herausforderung dar, da die Türen und Dachfenster geschlossen sind. Die Hallenklimalösung von Hoval sorgt durch die Außenluftansaugung für frische Luft unter Einhaltung der Hygienebedingungen. Einerseits leitet die getrennte Führung im Plattenwärmetauscher die Abluft auf direktem Weg nach draußen und verhindert so eine Vermischung mit der Zuluft, andererseits kommt die Technik ohne schwer zu reinigende Luftkanäle aus: „Wir präferierten eine dezentrale Lösung, weil wir keine Lüftungskanäle in der Halle umsetzen wollten – aus zwei Gründen: Erstens reduziert sich die bauliche Komplexität und zweitens sprechen hygienische Überlegungen dafür“, erklärt Kröpfel.

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Bis zu 86 Prozent Wärmerückgewinnungsgrad

Die Lösung bei Spitz sorgt dabei nicht nur für die nötigen Hygienestandards in der Produktionshalle, sondern darüber hinaus für einen effizienteren Betrieb durch Wärmerückgewinnung. „Die RoofVent®-Geräte sind mit einem Hochleistungs- Plattenwärmetauscher ausgestattet, der für einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 86 Prozent sorgt“, so Christoph Steinhäusler, Leiter Produktmarktmanagement Klimatechnik bei Hoval. Zur Wärmeerzeugung setzt Spitz zudem auf ein eigenes Bio-Fernwärmenetz.

Um die Raumluftfeuchte auf dem korrekten Niveau zu halten, ist das Hallenklimasystem mit einer korrosionsbeständigen Beschichtung, zusätzlichen Kondensatabläufen und der von Hoval entwickelten, energieoptimierten Entfeuchtungsregelung in der Steuerung TopTronic® C ausgestattet. Im Vollbetrieb könne das System bis zu 400 Liter Wasser pro Stunde aus der Luft abführen, schildert Steinhäusler. Dadurch erreiche man die gewünschte Luftqualität bei niedrigem Energieverbrauch. Die technische Gesamtplanung und Projektierung verantworteten Dr. Shebl & Partner Generalplaner, die Umsetzung realisierte der Hoval-Partnerinstallationsbetrieb Waser.

© Hoval

Beim Projekt der Hallenklimalösung bei Spitz arbeiteten die Beteiligten Hand in Hand.