CO2-Emissionen

Kessel ist klimaneutral

Der Entwässerungsspezialist hat seine CO2-Emissionen analysiert und verringert - verbleibende Emissionen werden kompensiert. Diese Maßnahmen tragen dazu bei.

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Nachhaltigkeit steht schon länger auf dem Programm von Kessel: Seit 1963 schützen die Entwässerungslösungen des Unternehmens Menschen und ihre Umwelt, indem sie Wasser ableiten und verhindern, dass schädliche Stoffe ins Abwasser gelangen. Nun konnte ein weiterer Meilenstein erreicht werden: Kessel ist ab sofort klimaneutral. Unter dem Motto „Klimaneutral bis 2030? Kann man machen, machen wir aber nicht!“ hat der Entwässerungsspezialist mit den Klimaschutzexperten von ClimatePartner seine Klimabilanz berechnet und seine CO2-Emissionen kontinuierlich reduziert. Die nach den Einsparmaßnahmen verbleibenden Emissionen kompensiert Kessel, indem man sich an einem der zertifizierten Klimaschutzprojekte von ClimatePartner beteiligt.

Maßnahmen im Detail

Zu den getroffenen Maßnahmen zählen etwa Solarpanels auf den Dächern der Werkshallen. Dieser Ökostrom wird für die eigene Versorgung verwendet und ins öffentliche Netz eingespeist. Ein eigenes Blockheizkraftwerk deckt darüber hinaus die gesamte Strom-Grundlast ab. Die Abwärme nutzt Kessel für Produktionsanlagen und Betriebsgebäude. Der gerade entstehende Neubau des Bürogebäudes am Standort Lenting zeichnet sich durch eine Energieeffizienz nach KfW 55 Standard, umweltfreundliche Grünflächen und nachhaltige Materialien aus. Für gedruckte Unterlagen verwendet das Unternehmen entweder Papier aus 100 % Recyclingmaterial, oder kompensiert die entstehenden Emissionen.

Mit Scopes zur Klimabilanz

Zur Berechnung der eigenen Klimabilanz hat Kessel gemeinsam mit ClimatePartner drei Kategorien von Emissionen (Scopes) erfasst: Scope 1 betrifft die direkten Emissionen eines Unternehmens, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Fahrzeugflotte. Scope 2 deckt indirekte Emissionen wie die Energieversorgung von Gebäuden ab. Scope 3 umfasst eine Vielzahl von indirekten Emissionen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette anfallen – darunter Rohstoffe, Logistik, Mitarbeiteranfahrt und mehr.

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Anschließend wurden die Aktivitätsdaten in CO2-Äquivalente umgerechnet. So lässt sich in Echtzeit sehen, wie sich der CO2-Fußabdruck zusammensetzt, welche Auswirkungen einzelne Bereiche haben und woran gearbeitet werden muss. Um verbleibende Emissionen zu kompensieren, beteiligt sich Kessel zusätzlich an einem zertifizierten Ausgleichsprojekt: Durch die Reparatur von Brunnen in Uganda bekommen Einheimische vor Ort Zugang zu sauberem Trinkwasser und müssen keine Wälder abholzen, um Wasser über Holzfeuer abzukochen.