Corona-Pandemie

Österreicher heizen um 14 Prozent mehr – wo liegen wir im Europavergleich?

Im vergangenen Winter heizten die Österreicher beträchtlich mehr als in jenem davor. Durch Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus wie Homeoffice oder Ausgangsbeschränkungen wurde zwar CO2 eingespart, die Energierechnung stieg aber.

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Österreich verzeichnete im Winter 2020/2021 um 14,7 % mehr Heizaufkommen pro Tag als noch im Winter davor. Für diese Studie des Experten für intelligentes Raumklima-Management tado° wurden 300.000 europäische Haushalte untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass italienische und spanische Haushalte mit über 20 Prozent den größten Anstieg der Heizkosten zu verkraften hatten, während Dänemark und Schweden die niedrigsten Werte aufwiesen. Und das, obwohl dieser Winter in Europa im Durchschnitt 0,6 °C wärmer war als der vorherige. 

50 % des europäischen Energieverbrauchs durch Heizen und Kühlen

In Europa entfällt die Hälfte des Energieverbrauchs auf das Heizen und Kühlen in Gebäuden und in der Industrie. Damit ist dieser Bereich der größte Energieendverbrauchs-Sektor; noch vor Verkehr und Elektrizität. Heizung und Warmwasser machen dabei etwa drei Viertel des Energieverbrauchs eines Hauses aus. Und zwei Drittel der Energie, die für Heizen, Kühlen und Warmwasser in Wohngebäuden verwendet wird, stammen immer noch aus fossilen Brennstoffen.

Im vergangenen Jahr haben wir einen richtigen Wandel in der Arbeitswelt erlebt. Viele Leute haben ihr Zuhause zum Büro umfunktioniert. Das hat natürlich auch erhebliche Auswirkungen auf die Heizkosten”, erklärt tado° Mitgründer und Chief Product Officer Christian Deilmann. „Die gute Nachricht ist, dass es bereits Technologien gibt, die die Energieeffizienz zuhause erhöhen. So können die Leute Geld sparen und ihre Wohnungen und Häuser zeitgleich warmhalten.” 

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Komfortabel Geld sparen

Es gibt viele Möglichkeiten, um beim Heizen Geld zu sparen: Das Herunterdrehen des Thermostats um einen Grad kann in einem durchschnittlichen Familienhaushalt ca. 70 Euro pro Jahr einsparen. Was es aber auch gibt: Einsparmöglichkeiten, die nicht auf Kosten des Komforts gehen. Zum Beispiel, wenn Heizung und Warmwasser nur dann genutzt werden, wenn man sie auch wirklich benötigt. Ein intelligentes Thermostat kann beispielsweise sicherstellen, dass Wohnungen und Räume nur beheizt werden, wenn jemand zu Hause ist. Zusätzliche Einsparungen können durch Anpassung an das Wetter und Fenster-Offen-Erkennung erzielt werden. Studien haben gezeigt, dass dadurch die Heizkosten um bis zu 31 Prozent gesenkt werden können.