Studie

Über die Hälfte der österreichischen Häuslbauer hat sich schon über Smart Home-Technologien informiert

Eine neue Gebäudestudie zeigt: 59 Prozent der Bauherren in Österreich haben sich bereits mit dem Thema Smart-Home auseinander gesetzt. Vor allem jüngeren Generationen stößt das Gebiet auf Interesse.

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Während sich ein Großteil der Befragten mit dem Smart-Home beschäftigt, hat das Interesse an einem energieeffizienten Gebäude etwas nachgelassen.

Im Vorfeld der Energiesparmesse in Wels präsentierte der Geschäftsführer des Linzer market-Instituts Werner Beutelmeyer eine neue Gebäudestudie. Sie zeigt erstaunliches Interesse der Österreicher an intelligenter Haustechnik: 59 Prozent der österreichischen Häuslbauer setzen sich intensiv mit dem Thema Smart-Home auseinander. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil somit um elf Prozent gestiegen. Bei den Befragten zwischen 18 und 29 Jahren haben sich sogar 62 Prozent mit der intelligenten Heimtechnik befasst. Bei den über 50-jährigen waren es rund 37 Prozent.

Als größter Nutzen wurde die Automatisierung genannt. Demnach sehen 91 Prozent der Befragten es als großen Vorteil, dass sich die Geräte selbst regulieren und so zum Beispiel für eine angenehme Raumtemperatur sorgen. Zudem gelten Energie- und Kosteneinsparungen als Gewinn: 90 Prozent erwarten sich einen geringeren Energieverbrauch und damit niedrigere Kosten.

Neben der smarten Heimtechnik wurden die Studienteilnehmer außerdem zur Planung der Maßnahmen für mehr Energieeffizienz befragt. 76 Prozent der rezenten Häuslbauer hatten zum Zeitpunkt der Befragung bereits in entsprechende Maßnahmen investiert. Am häufigsten wurde auf qualitativ hochwertige Fenster und eine gute Wärmedämmung der Fassade geachtet. Bei den zukünftigen Bauherren planten nur 38 Prozent Maßnahmen für eine erhöhte Energieeffizienz. Das sind zwölf Prozent weniger als im Vorjahr.

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