Energie-Trendmonitor Österreich 2025 : Sorge vor der nächsten Hitzewelle

„Die Wärmepumpentechnik vereint Kühl- und Wärmefunktion in einem Gerät. Damit sind die privaten Haushalte gut aufgestellt, um die Temperatur in den Wohnräumen sowohl im Sommer als auch im Winter klimafreundlich zu regulieren", betont Thomas Mader, Geschäftsführer von Stiebel Eltron.
© STIEBEL ELTRON

Der vergangene Juni war der in Österreich der drittwärmste seit Beginn der Messgeschichte. Am 26. Juni registrierte die GeoSphere Austria sogar einen neuen Juni-Hitzerekord für das Bundesland Kärnten, mit 38,3 °C in Feistritz ob Bleiburg. Darauf folgten auch Anfang Juli hohe Temperaturen, mit weiteren Hitzewellen ist zu rechnen. Die große Mehrheit der Menschen in Österreich fürchtet die extreme Hitze: 75 Prozent sind über diese Folge des Klimawandels besorgt. Das zeigt die Umfrage Energie-Trendmonitor Österreich 2025, für die 1.000 Österreicher*innen von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron befragt wurden.

Um sich vor den hohen Temperaturen zu schützen, nutzen immer mehr Haushalte ein Klimagerät: Nach Angaben von Statistik Austria hat sich die Zahl der Klimaanlagen in österreichischen Haushalten von 2018 bis 2024 knapp verdoppelt – rund 415.000 Geräte sind derzeit installiert. An der Stelle von mobilen Klimageräten, die hohe Stromkosten verursachen können, empfiehlt Stiebel Eltron die Wärmepumpentechnik als kostenffizienten Allrounder.

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Zeitverlauf Klimaanlagen in Haushalten
Juli 2018 bis Juni 2020 210.102
Juli 2020 bis Juni 2022 314.572
Juli 2023 bis Juni 2024 414.538

Bewusstsein für Wärmepumpenfunktion steigt

„Die Wärmepumpe mit aktiver oder passiver Kühlung ist eine gute Alternative, um die Wohnräume im Sommer angenehm zu temperieren“, weiß Thomas Mader, Geschäftsführer von Stiebel Eltron Österreich. „Dazu wird die Heizung von Wärmen auf Kühlen umgestellt - das zirkulierende Wasser senkt dann die Raumtemperatur ab. Besonders energiesparend und kostengünstig arbeiten Geräte, die Erdwärme oder Grundwasser nutzen.“

Zu beachten ist ab er, dass für die Kühlfunktion eine Fußbodenheizung oder eine Bauteilaktivierung, erforderlich ist. Der Energiebedarf für die Kühlung kann in vielen Fällen auch mit selbst erzeugtem Solarstrom gedeckt werden. Laut dem Energie-Trendmonitor wissen 64 Prozent der Verbraucher*innen bereits, dass die Wärmepumpenheizung im Sommer auch zum Kühlen geeignet ist.

„Die Wärmepumpentechnik vereint Kühl- und Wärmefunktion in einem Gerät“, so Mader. „Damit sind die privaten Haushalte gut aufgestellt, um die Temperatur in den Wohnräumen sowohl im Sommer als auch im Winter klimafreundlich zu regulieren.“ Denn der Klimawandel wird die Temperaturen weiter steigen lassen. Dementsprechend werden auch immer mehr Haushalte eine langfristige Lösung für extreme Temperaturen in den Sommermonaten suchen.