Energiewende : Neue Förderung für Energiemanagement startet

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Das neue Förderprogramm für Energiemanagement macht die Energiewende intelligenter und netzdienlicher.
 

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Mit dem neuen Förderprogramm „Energiemanagement – Flexibilisierung im Verteilnetz“ unterstützt der Klima- und Energiefonds intelligente Energiemanagement-Systeme für Haushalte, Betriebe und Gemeinden. Gefördert werden automatisierte Lösungen, die Stromverbrauch, Stromerzeugung und Speicher besser aufeinander abstimmen. So wird erneuerbare Energie dann genutzt, wenn sie verfügbar ist, das Stromnetz effizienter ausgelastet und die Energiewende kostengünstiger umgesetzt. 

„Die Energiewende darf nicht zu höheren Kosten und überlasteten Netzen führen – sie muss intelligent gesteuert werden. Erneuerbarer Strom soll bestmöglich dann genutzt werden, wenn er erzeugt wird. Genau hier setzt dieses Förderprogramm an: Wir unterstützen Haushalte, Gemeinden und Betriebe dabei, ihren Energieverbrauch flexibler und effizienter zu steuern", erklärt Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer. Für Anschaffung, Installation und Konfiguration der Systeme sowie begleitende Beratungsleistungen stehen insgesamt bis zu 4,9 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) zur Verfügung. Einreichungen sind ab sofort bis 15. April 2027, beziehungsweise solange Budgetmittel vorhanden sind, online möglich.

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Förderung für private Haushalte

Gefördert werden private Haushalte bei der Anschaffung, Installation und Konfiguration kommunikationsfähiger, automatisierter Energiemanagement-Systeme, die zur Steuerung von zumindest zwei Komponenten wie Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe oder Ladeinfrastruktur eingesetzt werden. Private Haushalte erhalten einen Zuschuss von 50 Prozent der förderungsfähigen Kosten, maximal jedoch 600 Euro pro Projekt.

Damit die geförderten Systeme auch einen positiven Beitrag für das gesamte Energiesystem leisten, werden Stromverbrauch, Speicherung und Einspeisung für mindestens fünf Jahre flexibel an Energieangebot, Strompreise oder Netzanforderungen angepasst. Dadurch kann mehr erneuerbare Energie genutzt und die Netzinfrastruktur entlastet werden.

Förderung für Betriebe, Gemeinden und sonstige Organisationen

Das Förderprogramm unterstützt Betriebe, Gemeinden und sonstige Organisationen mit Netzanschluss im Niederspannungsbereich bei der Einführung intelligenter Energiemanagement-Systeme – von der Planung und Beratung bis zur Installation und Inbetriebnahme. Sie erhalten für die Einführung eines Energiemanagementsystems einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten, maximal 20.000 Euro pro Standort.

Die geförderten Energiemanagement-Systeme sollen dabei helfen, erneuerbare Energien besser in das Stromsystem zu integrieren und vorhandene Netzkapazitäten effizienter zu nutzen. Sie verschieben Verbrauch und Speicherung gezielt in Zeiten hoher Verfügbarkeit erneuerbarer Energie und unterstützen damit eine effizientere Nutzung der Netzinfrastruktur.

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