Energiewissen kompakt – Erneuerbare Energien in Österreich 2025 : Energiewende einfach erklärt: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Was bedeutet die Energiewende eigentlich konkret? Klar ist: Sie zählt zu den größten Umbrüchen unserer Zeit – und bringt ein ganzes Lexikon an Fachbegriffen mit sich. In der Video-Reihe „E wie Energiewende“ erklären wir als Fachmagazin jede Woche kompakt, verständlich und fundiert Begriffe, Technologien und Hintergründe aus der Welt der erneuerbaren Energien – von Wärmewende über Strommix bis hin zu CO₂-Bilanzen. Ob für Planer*innen, Installateur*innen, Industrie oder Energiebegeisterte: Hier gibt’s wöchentlich neue Infohäppchen – inklusive aktueller Zahlen, transparenter Quellen und weiterführender Fachartikel.

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Folge 16: Sanierungsbonus neu – Diese Förderregeln gelten jetzt

In diesem Video nehmen wir den zweiten großen Baustein der neuen Sanierungsoffensive des Bundes von 2025 bis 2030 unter die Lupe: den Sanierungsbonus. Denn nicht nur eine moderne, sondern jede Heizung funktioniert noch effizienter, wenn die Wärme nicht durch alte Fenster oder ungedämmte Wände wieder verschwindet. Anträge für den Bonus können seit November gestellt werden, der Bund stellt jährlich 360 Millionen Euro für Heizungstausch und Sanierungsbonus zur Verfügung.

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Weiterführende Fachartikel zur neuen Sanierungsförderung

  • Sanierungsoffensive 2026: Ein Viertel der Fördermillionen ist schon weg (hier lesen)
  • Sanierungsrate in Österreich: 1,5 Prozent sind nicht genug (hier lesen)
  • Österreichischer SHK-Markt: Sanierung bleibt Wachstumstreiber (hier lesen)

Folge 15: Neue Heizungsförderung für den Kesseltausch

Nach dem Auslaufen der früheren Förderschiene „Raus aus Öl und Gas“ war lange unklar, wie es mit der Bundesförderung weitergeht. Jetzt steht fest: Es gibt wieder Unterstützung – jedoch weniger und unter neuen Bedingungen. Anträge für die neue Förderung können ab Mitte November und bis Ende 2026, bzw. so lange Mittel vorhanden sind, gestellt werden. 

Gelten tut die Förderung aber schon für Lieferungen und Leistungen ab dem 03. Oktober. Der Bund stellt jährlich 360 Millionen Euro für Heizungstausch und Sanierungsbonus zur Verfügung, für die Abwicklung ist wieder die KPC zuständig. 

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Weiterführende Fachartikel zur neuen Kesseltauschförderung

  • Heizungstausch und Sanierungsbonus: Neue Förderung ab November (hier lesen)
  • Branchenreaktionen auf die neue Sanierungsoffensive (hier lesen)
  • Heizungstausch-Förderung Österreich 2025: GWP-Grenzwert für Wärmepumpen angepasst (hier lesen)

Folge 14: So grün sind Österreichs Bundesländer wirklich

In dieser Folge blicken wir mal mit einer anderen Linse auf die Energiekennzahlen: Welches der neun Bundesländer ist eigentlich das grünste? Und wo wird am meisten Energie erzeugt bzw. verbraucht? Wichtig ist dafür der Begriff Bruttoendenergieverbrauch: Dieser beschreibt nicht nur die Energieverbräuche der sogenannten Letztverbraucher wie Haushalte, Industrie und Verkehr, sondern auch den Energieverbrauch der Infrastruktur wie Kraftwerke sowie Leitungsverluste. Weiter geht's auf einen etwas anderen Trip durch Österreich.

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Weiterführende Fachartikel zu den Bundesländern

  • Heizungstausch in den Bundesländern: Kärnten installiert die meisten Pelletheizungen (hier lesen)
  • Ölheizungsausstieg Österreich: Zwischen Turbo und Zeitlupe (hier lesen)
  • Sanierungsförderung: Große Unterschiede zwischen Bundesländern (hier lesen)
  • Raus aus Öl und Gas: Wiens ambitionierter Plan für den Gasausstieg (hier lesen)

Folge 13: So wird in Österreichs Haushalten geheizt

Wir schauen gemeinsam auf das Heizverhalten der österreichischen Haushalte! Heizen wir eigentlich zeitgemäß? In Zeiten von Klimakrise, Energieeffizienz und Wärmewende lohnt sich ein Blick in die Statistik: Welche Heizsysteme dominieren noch immer – und wo tut sich eigentlich was? Und wie sieht das regional aus? All diese Fragen beantwortet die Statistik Austria alle zwei Jahre mit einer Erhebung zum Energieeinsatz österreichischer Haushalte. Seit kurzem liegen dazu die neuesten Daten von Juli 2023 bis Juni 2024 vor. 

Ganz grundsätzlich haben die österreichischen Haushalte in diesem Zeitraum insgesamt rund 294,7 Mio. Gigajoule an Energie verbraucht. Das sind zwar um rund 3 Prozent weniger als noch vor zwei Jahren, der Wert ist aber dennoch der zweithöchste der letzten Dekade. Mit rund 78 Mio. Gigajoule belegte Strom den ersten Platz unter den verbrauchten Energieträgern, knapp gefolgt von Biomasse mit rund 77 Mio. Gigajoule. Die Fernwärme liegt bei rund 44 Mio. Gigajoule. Ebenfalls nahe aneinander liegen Gas mit rund 41 Mio. Gigajoule und Öl mit rund 36 Mio. Gigajoule. Wärmepumpen kommen auf rund 16 Mio. Gigajoule und Solarwärme auf rund 4 Mio. 

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Weiterführende Fachartikel zum österreichischen Heizverhalten

  • Österreichische Biomassestrategie: Biomasse gestern, heute und morgen (hier lesen)
  • Raus aus Öl und Gas im Mehrfamilienhaus: Wärmepumpe goes Wohnung – aber wie? (hier lesen)
  • Energieverbrauch, Energieträger & Verwendungszweck in Zahlen: So heizen Österreichs Haushalte (hier lesen)

Folge 12: Wie es mit "Raus aus Öl und Gas" 2025 weitergeht

In dieser Folge schauen wir auf eine aktuelle Nachricht, die bei vielen für Stirnrunzeln – oder vielleicht sogar Sorgenfalten – sorgt. Es geht um die Bundes-Fördermittel für den Heizungstausch in Österreichs Privathaushalten – und das aktuelle Sparpaket. „Raus aus Öl und Gas“ – das war in den letzten Jahren die zentrale Förderschiene für den Austausch fossiler Heizsysteme gegen umweltfreundlichere Alternativen wie Fernwärme, Wärmepumpe, Biomasse und Co. Ende 2023 wurde dafür das Erneuerbare-Wärme-Paket beschlossen, das den Heizungstausch gemeinsam mit der thermischen Sanierung ab 2024 so gut gefördert hat wie noch nie. Am 20. Dezember 2024 war mit neuen Anträgen dann aber plötzlich Schluss, die eigentlich bis 2027 vorgesehenen Geldmittel waren ausgeschöpft. Stand Jetzt ist eines klar: Im laufenden Jahr 2025 soll kein neues Fördergeld in den Heizungstausch fließen.

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Weiterführende Fachartikel zum Heizkesseltausch

  • Kesseltausch-Förderung: Das Ende der Notwehrüberschreitung (hier lesen)
  • Heizungsbranche: 2024 war das Jahr der Förderungen (hier lesen)
  • Erneuerbare-Wärme-Paket ab 2024: Habemus EWP! (hier lesen)

Folge 11: Anergie – Was ist das?

Energie ist bekanntlich überall – aber nicht jede Energie bringt uns in ihrer jeweiligen Form etwas. Gemeint ist die Anergie, sie ist physikalisch gesehen jene Energie, die nicht einfach in nutzbare Arbeit umgewandelt werden kann, das „Resterl“ sozusagen. Es handelt sich also um Energie, die zwar vorhanden, aber zu gering ist, um ohne technische Hilfsmittel direkt zum Heizen, der Erzeugung von Warmwasser oder zum Kühlen genutzt werden zu können. Anergie ist damit das Gegenteil von Exergie, die den nutzbaren Anteil der Energie beschreibt. Besonders in der Gebäudetechnik gewinnt Anergie an Bedeutung, etwa bei der kalten Nahwärme oder Wärmerückgewinnungssystemen, die Anergiequellen möglichst effizient „anzapfen“. 

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Weiterführende Fachartikel zur Anergie

  • Roots Energy: Anergie zum Preis einer Brennwerttherme (hier lesen)
  • Anergie: Heizen mit dem, was bisher verloren ging (hier lesen)
  • Wo steht die Anergie in Österreich? Kalte Nahwärme wird heiß (hier lesen)

Folge 10: Bioenergie – Österreichs wichtigster Wärmelieferant

Biogene Energie oder Bioenergie ist sehr vielfältig und darum auch quasi ein echter „Alleskönner“, der aber auch nicht ohne seine Kontroversen ist – dazu später im Video mehr. Bioenergie ist Energie, die aus Biomasse gewonnen wird – also aus organischem Material pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Dazu zählen beispielsweise Holz, Pflanzen, landwirtschaftliche Reststoffe wie Gülle oder Stroh, sowie Bioabfälle und Klärschlamm. Unter dem Sammelbegriff Bioenergie finden sich unterschiedliche erneuerbare Energieformen wieder, die durch die Umwandlung dieser biologischen Rohstoffe in Wärme, Strom oder auch Kraftstoff entstehen.

Mehr als 730.000 Haushalte in Österreich nutzten Biomasse 2021/22 als primäres Heizsystem. Etwa 34 Prozent des Energieeinsatzes der Haushalte für Raumwärme entfielen damit auf Biomassezentralheizungen. Zählt man die aus Biomasse erzeugte Fernwärme dazu, ergibt sich ein Biomasse-Anteil von 41 Prozent am Energieeinsatz der Haushalte für Raumwärme 2021/22. Das macht sie zum wichtigsten Energieträger für private Raumwärme in Österreich. 

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Weiterführende Fachartikel zur Bioenergie

  • Heizkosten: Pellets als Preissieger (hier lesen)
  • 40 Jahre Hargassner: "Wir hätten mehr riskieren können!" (hier lesen)
  • proPellets Austria schlägt Modell für Bevorratungspflicht von Pellets vor (hier lesen)

Folge 9: Österreichs Geothermie-Potenzial

In dieser Folgen schauen wir gemeinsam auf den Boden unter unseren Füßen und widmen uns der Geothermie, auch als Erdwärme bekannt. Das ist jene Energie, die im Erdinneren gespeichert ist, sie kann zum Heizen und Kühlen, zur Energiespeicherung und Stromerzeugung genutzt werden. Außerdem unterscheidet man die oberflächennahe Geothermie und die Tiefengeothermie. Für die österreichische Tiefengeothermie weisen Studien etwa ein Potenzial von 700 bis 1.000 MW thermischer Leistung aus, das bisher weitgehend ungenutzt ist. 

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Weiterführende Fachartikel zur Geothermie

  • Village im Dritten: Hier entsteht Österreichs größtes Erdsondenfeld (hier lesen)
  • Tiefengeothermie Wien: Vorbereitung für Bohrbeginn in der Seestadt Aspern (hier lesen)
  • Heizen mit Geothermie: Die Rückkehr der Erdwärme (hier lesen

Folge 8: Wie Wärmepumpen die Luft als Energiequelle nutzen

Diese Folge dreht sich um die Luft – nein, nicht Windkraft, wo kinetische Energie zu grünem Strom wird – sondern die Luft und ihre Wärme. Wärme ist in diesem Fall sogar relativ, denn auch bei Minusgraden kann die Wärme der Luft noch genutzt werden. Wie? Mit Wärmepumpen. Sie können Umweltwärme aus Energiequellen wie dem Erdreich, Grundwasser und eben auch der Luft ziehen und zur Heizung und Warmwasserbereitung nutzen. 

Was ihre grundsätzliche Funktionsweise betrifft, könnt man sich eine Wärmepumpe wie einen umgekehrten Kühlschrank vorstellen: Während der Kühlschrank seinem Inneren zum Kühlen von Lebensmitteln Wärme entzieht und an die überschüssige Wärme an die Umgebung abgibt, funktioniert die Wärmepumpe genau andersrum. Sie entzieht der Umgebung also Wärme und leitet sie ins Haus. 

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Weiterführende Fachartikel zur Wärmepumpe

  • Raus aus Öl und Gas im Mehrfamilienhaus: Wärmepumpe goes Wohnung – aber wie? (hier lesen)
  • Natürliches Kältemittel Propan in der Wärmepumpe: Die Zukunft ist brennbar (hier lesen)
  • Wie laut sind Luftwärmepumpen wirklich? (hier lesen)

Folge 7: Solarenergie – Wie viel Strom in Österreich durch die Sonne erzeugt wird

Mit Solarenergie kann nicht nur grüner Strom erzeugt werden, sondern auch erneuerbare Wärme. Die Sonne ist außerdem die mit Abstand ergiebigste erneuerbare Energiequelle und stellt nahezu unbegrenzt Energie zur Verfügung, jährlich strahlt sie fast das 10.000-fache des Weltenergiebedarfs auf die Erde ein. 

Am weitesten verbreitet ist in Österreich die Photovoltaik. Fast eine halbe Million Photovoltaikanlagen mit 8,3 GW an Leistung waren mit Ende 2024 in Österreich installiert. Für die Solarthermie gibt es die neusten Zahlen aus dem Jahr 2023: Zu diesem Zeitpunkt waren in Österreich 4,5 Mio. m² thermische Sonnenkollektoren in Betrieb, was in etwa 3,1 GW thermischer Leistung entspricht. Der Nutzwärmeertrag, also die tatsächlich gelieferte Energie dieser Anlagen, lag bei 2 TWh thermischer Leistung. Dann gibt es noch PVT-Kollektoren: Sie kommen in Österreich Stand 2023 bisher auf eine Gesamtfläche von 4.638 m² mit einer thermischen Leistung von ca. 2.339 kW und einer elektrischen Leistung von 885 kW. 

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Weiterführende Fachartikel zur Solarenergie

  • PVT: Was steckt hinter der doppelten Energiegewinnung? (hier lesen)
  • Gebäudeintegrierte Photovoltaik: Vom Bauwerk zur Energiezentrale (hier lesen)
  • EPBD Solarpflicht: Mehr Solarenergie für die EU (hier lesen)

Folge 6: So viel Wasserkraft hat Österreich

Wasserkraftwerke nutzen die Bewegungsenergie, auch kinetische Energie genannt, von Wasser zur erneuerbaren Stromerzeugung. Wenn das Wasser durch die Turbinen der Kraftwerke strömt, treibt es so einen Generator an, der Strom aus der kinetischen Energie erzeugt. Wasserkraftwerk ist jedenfalls nicht gleich Wasserkraftwerk, grob können wir Laufwasser-, Speicher-, Pumpspeicher- und Gezeitenkraftwerke unterscheiden. 

In Österreich ist die Wasserkraft unbestritten die ergiebigste Stromquelle. Zwischen 2005 und 2022 deckte sie zwischen 54 und 67 Prozent der heimischen Stromerzeugung. 2023 waren es 57,5 Prozent. Ein kleines Rätsel für sich ist die genaue Anzahl an Wasserkraftwerke in Österreich, das hat unter anderem mit nicht genutzten Wasserrechten und einer fehlenden einheitlichen Auflistung zu tun. Je nach Datenquelle ist von etwa 3.200 bis 6.400 Anlagen die Rede. Zusammenfassend kommen über 100 große und tausende kleine Kraftwerke auf eine installierte Gesamtleistung zwischen 12 und 15 Gigawatt. 

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Weiterführende Fachartikel zur Wasserkraft

  • ÖBB errichtet neues Pumpspeicherkraftwerk in Salzburg (hier lesen)
  • Salzburg AG vereinheitlicht Leittechnik seiner Wasserkraftwerke (hier lesen)
  • BOKU Wasserbaulabor: Ein Forschungsgebäude der Extraklasse (hier lesen)

Folge 5: Windkraft – wie viel ist in Österreich installiert?

Windkraft, auch Windenergie genannt, ist die kinetische Energie, wenn sich eine Masse – in diesem Fall Luft – bewegt. Um diese Energie „ernten“ zu können, braucht es Windräder. Wenn der Wind die Rotorblätter der Windräder bewegt, entsteht dabei mechanische Rotationsenergie. Ein Generator im Windrad wandelt diese in elektrischen Strom um. 

In Österreich liegt die Windkraft bei der erneuerbaren Stromerzeugung auf Platz zwei hinter der Wasserkraft. Ende 2024 waren 1.451 Windkraftanlagen in Österreich in Betrieb, gemeinsam bringen sie es auf eine Leistung von 4.028 Megawatt. Damit erzeugten sie 9,3 TWh Strom, das sind rund 16 Prozent des gesamten österreichischen Stromverbrauchs, oder umgerechnet Strom für rund 2,65 Millionen Haushalte. Die meisten Windräder stehen in Niederösterreich, gefolgt vom Burgenland, der Steiermark, Oberösterreich, Kärnten und Wien. In Tirol, Vorarlberg und Salzburg gibt es derzeit noch keine Windkraftwerke. 

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Weiterführende Fachartikel zur Windkraft

  • Müssen Windkraftanlagen nach 20 Jahren stillgelegt werden? (hier lesen)
  • Big Data für verbesserte Windprognosen (hier lesen)
  • Windkraft vor der Linse (hier lesen)

Folge 4: Stromwende – woher kommt der österreichische Strom?

Die Stromwende beschreibt den Prozess, unsere Stromerzeugung grüner zu machen, indem fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas durch erneuerbare Energien wie Wasserkraft, Windkraft und Solarenergie ersetzt werden. Eine erfolgreiche Stromwende ist nicht nur für das Klima gut, sondern sorgt durch die Diversifizierung der Energiequellen auch für Versorgungssicherheit.

Im Gegensatz zum Verkehr und dem Heiz- und Kühlsektor nimmt der Energieverbrauch des Stromsektors in Österreich mit ein bisschen weniger als einem Viertel den kleinsten Anteil ein. Dieses Viertel hat es mit Blick auf die Erneuerbaren aber bereits ziemlich in sich: Nach Berechnungen waren 74,7 Prozent dieses Stroms 2022 bereits erneuerbar. 2022 stammten 57,7 Prozent des in Österreich verbrauchten Stroms aus Wasserkraft, 10 Prozent aus Windkraft, 5,2 Prozent aus Photovoltaik und 1,8 Prozent aus biogenen Energien. Der restliche Strom kam aus fossilen Quellen – bis 2030 will Österreich seinen gesamten Stromverbrauch dann zu 100 Prozent aus Erneuerbaren decken.

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Weiterführende Fachartikel zur Stromwende

  • EU-Stromnetz von morgen: Geplante Investitionen sind zu niedrig (hier lesen)
  • 2024: Österreich erreicht Stromexport-Rekord (hier lesen)
  • Smart Grids: Technologien zu intelligenten Stromnetzen aus Österreich im Vormarsch (hier lesen)

Folge 3: Verkehrswende – Österreichs Mobilitätsverhalten

Erklärtes Ziel der Verkehrswende ist es, sich weg von der fossilen, autozentrierten Verkehrsstruktur hin zu klimafreundlichen Alternativen zu bewegen - wortwörtlich. Das umfasst eine breite Reihe an möglichen Maßnahmen, zum Beispiel Elektromobilität, klimaneutrale Kraftstoffe, aber auch einen Ausbau der Öffi-Struktur sowie attraktive Fahrrad- und Fußverkehrswege. Außerdem geht es dabei nicht nur um den Personen-, sondern auch um den Güterverkehr. In Österreich ist der Erneuerbaren-Anteil der durch den Verkehrssektor verbrauchten Energie mit rund 11 Prozent aber noch relativ gering. 

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Weiterführende Fachartikel zur Verkehrswende

  • Österreichischer Solarpreis für bidirektionales Laden von E-Autos (hier lesen)
  • Prüfablauf für Gleichstrom-Ladesäulen entwickelt (hier lesen)
  • Der Fuhrpark als Stromspeicher (hier lesen)

Folge 2: Wärmewende – wie viel Energie Österreich für Wärme verbraucht

Die Wärmewende beschreibt den grundlegenden Umbau der Wärmeversorgung von fossilen Brennstoffen wie Gas, Öl – und in selteneren Fällen auch noch Kohle – auf moderne, erneuerbare Technologien wie etwa Wärmepumpen, Biomasse oder Solarwärme. Auch Nah- und Fernwärme zählen dazu. Genau genommen geht es bei der Wärmewende aber nicht nur ums Heizen oder die Bereitstellung von Warmwasser in Gebäuden, sondern auch um Prozesswärme in der Industrie – und Kühlen

Die Wärme- und Kälteversorgung macht einen erheblichen Anteil des österreichischen Gesamtenergieverbrauchs aus. Fossile Brennstoffe sind endlich – und sie verursachen den Großteil der CO₂-Emissionen. Ein paar Zahlen zur Wärmewende in Österreich machen das etwas greifbarer: Daten aus dem Jahr 2022 zeigen, dass der Sektor Heizen und Kühlen mit 573 Petajoule fast die Hälfte des Energieverbrauchs hierzulande ausmacht. 

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Weiterführende Fachartikel zur Wärmewende

  • Mit einem Plan zur Wärmewende: Kommunale Wärmeplanung zur Dekarbonisierung von Gemeinden (hier lesen)
  • So heizen Österreichs Haushalte: Energieverbrauch, Energieträger & Verwendungszweck in Zahlen (hier lesen)
  • Wärmepumpe, Biomasse, Fernwärme und Grüner Wasserstoff im Kostenvergleich (hier lesen)

Folge 1: Energiewende – was gehört dazu?

Die Energiewende ist allgegenwärtig – aber was bedeutet sie eigentlich genau? Unterteilen lässt sich die Energiewende grundsätzlich in drei Bereiche: Die Stromwende, die Wärmewende und die Mobilitätswende. So weit, so gut, aber wie sieht das ganze jetzt in der gelebten Praxis in Österreich aus? Der österreichische Energieverbrauch aus dem Jahr 2022 gibt Aufschluss: Insgesamt wurden damals rund 1.155 Petajoule an Energie verbraucht. 264 Petajoule davon sind dem Stromverbrauch zuzuordnen, 318 dem Verkehr und 573 Petajoule dem Sektor Heizen und Kühlen.

Richtig spannend wird es jetzt, wenn man aufdröselt, wie viel Anteil an erneuerbaren Energien diese drei Sektoren bereits aufweisen konnten. In der EU wird diese Berechnung nach der Erneuerbare-Energie-Richtlinie II durchgeführt. 

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Weiterführende Fachartikel zur Energiewende

  • Gesetze für die Energiewende auf dem Abstellgleis (hier lesen)
  • Akzeptanz von erneuerbaren Energieprojekten auf Allzeittief (hier lesen)
  • Wie groß ist der Beitrag von EEGs zur Energiewende? (hier lesen)

Über die Serie: E wie Energiewende

E wie Energiewende liefert kurze Infohäppchen, die sich angelehnt an das Konzept einer Enzyklopädie immer mit einem spezifischen Thema rund um den Wandel zu erneuerbaren Energien befassen. Von der Energiewende selbst über einzelne Energieträger und Schlüsseltechnologien bis hin zu aktuellen Forschungsergebnissen, Normen, Richtlinien und allem, was sonst noch dazugehört. 

Kurze und prägnante Erklärungen ohne unnötigen Blabla liefern fundierte Zahlen, Fakten und aktuelle Forschungsergebnisse. Die lassen wir aber nicht einfach so stehen, sondern ordnen sie ein. Offengelegte Quellen unter jedem Video machen die Recherche transparent und nachvollziehbar. Was dabei rauskommt: Praxisnahes Energiewissen für alle, die schon mitreden können – oder es noch wollen. 

Weitere Multimedia-Inhalte von TGA

  • reNEWSable: Reportagen zu Themen wie Energiegemeinschaften, Schall bei Wärmepumpen und Anergie (hier ansehen)
  • TGA Round Table: Hochkarätige Diskussionsrunden zu Branchenthemen (hier ansehen)
  • TGA Radio: Kurzweilige Gespräche zu Fachthemen, von Facility Management über Raumluft bis hin zu Wassertechnik (hier anhören)
  • TGA Studio: Detaillierte Interviews rund um Technologien in der Gebäudetechnik (hier ansehen)

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel wird wöchentlich mit neuen Videos ergänzt.