EPCMV aus Österreich für Deutschland : Spiegltec expandiert nach Mannheim
Nach Berlin, Köthen, Leipzig, Bonn, Penzberg und Burgkirchen eröffnet Spiegltec einen neuen Standort in Mannheim. Damit will das österreichische Unternehmen seine Position als führender Anbieter für ganzheitliche Engineering-Dienstleistungen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Deutschland weiter stärken. Die die Lage der Stadt im Kern der Metropolregion Rhein-Neckar macht sie zu einem der bedeutendsten Cluster für die chemische und pharmazeutische Industrie in Deutschland.
„Die Nähe zu bestehenden Kund*innen und die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte aus diesen Branchen schaffen optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Unser Ziel ist es, die bewährte Qualität und Innovationskraft, für die SPIEGLTEC steht, nun auch hier langfristig zu etablieren und so die anspruchsvollen Bedürfnisse des deutschen Marktes zu erfüllen", sagt Christian Peintner Geschäftsführer von Spiegltec in Österreich.
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EPCMV aus Brixlegg
Das Unternehmen wurde vor 27 Jahren gegründet und hat seinen Hauptsitz in Brixlegg in Tirol. Der Schwerpunkt liegt auf Engineering-Dienstleistungen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Das eigentümergeführte Unternehmen deckt sämtliche Disziplinen – von Engineering über Procurement und Construction Management bis hin zur Validation – ab. Diese „Alles-aus-einer-Hand"-Philosophie wird Spiegltec auch am neuen Standort in Mannheim verfolgen. „Mannheim bietet durch seine Infrastruktur und Industrieanbindung ideale Voraussetzungen dafür", betont Peintner: Mannheim sei sozusagen das "Tor zur deutschen Chemie- und Pharmaindustrie".
Die Nähe zum deutschen Markt
Die Nähe zum deutschen Markt ist auch deshalb nötig, weil dieser ganz spezifische Herausforderungen mit sich bringt. Die technologische Führungsposition Deutschlands insbesondere in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung eröffnen neue Möglichkeiten, aber auch Anforderungen für fortschrittliche Engineering-Lösungen. Darüber hinaus ortet Peintner einen starker Fokus auf nachhaltige und umweltfreundliche Baupraktiken: Unternehmen, die nachhaltige Lösungen anbieten, können sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Gleichzeitig erfordern strenge regulatorische Anforderungen und der Fachkräftemangel in den Bereichen Ingenieurwesen und Bauwesen maßgeschneiderte Strategien. Die Kosten für Materialien und Arbeitskräfte sind in Deutschland hoch, was die Budgetierung und Kostenkontrolle zu einer Herausforderung macht.
Wissenstransfer zwischen Österreich und Deutschland
An der Spitze der deutschen Expansion steht mit Martin Haase seit dem Vorjahr ein erfahrener Branchenkenner. Der 59-jährige Diplom-Ingenieur der Verfahrenstechnik verfügt über langjährige nationale und internationale Erfahrung als Geschäftsführer sowie im Engineering- und Vertriebsmanagement. Seine Kenntnis des deutschen Marktes und sein Branchennetzwerk machen ihn zum idealen Brückenbauer zwischen der österreichischen Expertise und den deutschen Marktbedürfnissen. „Die effiziente und funktionierende Zusammenarbeit zwischen den Teams in Österreich und Deutschland ist essenziell für unsere erfolgreiche Entwicklung", betont Haase.
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Den nötigen Wissenstransfer sollen neben Meetings, Workshops und Schulungen auch interne digitale Plattformen sowie Mitarbeiteraustauschprogramme sicherstellen. „Wir wollen nicht nur wachsen, sondern dabei ebenso die Strukturen der Organisation kontinuierlich weiterentwickeln. Der Kompetenztransfer zwischen den beiden Ländern ist ein Schlüssel dazu“, so Haase.