Gebäudeleittechnik : e7 startet den Quickcheck
Paul Lampersberger, e7 Energy Innovation Engineering: „Der Quickcheck Gebäudeleittechnik bietet mit wenig Aufwand Transparenz über die Leistung eines Haustechnik-Systems.“
- © e7Gebäude mit moderner Haustechnik bieten große Potenziale für die Steigerung der Energieeffizienz. Alleine durch die Optimierung der bestehenden Systeme und die Anpassung von Betriebsparametern können bei bestehenden Gebäuden erhebliche Energieeinsparungen im zweistelligen Prozentbereich erreicht werden. Doch obwohl dieses Faktum seit langem bekannt ist, bleiben viele Systeme in der Praxis deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück und Fehlverhalten in der Anlage bleibt lange unentdeckt. Dem will e7 Energy Innovation Engineering nun Abhilfe schaffen: Mit dem neu entwickelten „Quickcheck Gebäudeleittechnik“.
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Analyse der GLT-Programmierung
Der „Quickcheck Gebäudeleittechnik“ ist ein niederschwelliges Instrument, um die Funktionstüchtigkeit, Regelgüte und Energieeffizienz von haustechnischen Anlagen rasch zu überprüfen. Paul Lampersberger, Gesellschafter und Senior Consultant bei e7, erklärt das Grundprinzip: „Durch Überprüfen der in der Gebäudeleittechnik festgelegten Betriebsparameter lassen sich mit relativ geringem Aufwand deutliche Verbesserungen des Anlagenverhaltens erzielen.“
Warum der Ansatzpunkt für den Quickqueck die Gebäudeleittechnik ist, lässt sich einfach erklären: In modernen Gebäuden steuert diese in der Regel die einzelnen Anlagen nach einem vorgegebenen Programm. Lampersberger: „Eine nicht bedarfsgerechte Programmierung kann zu erhöhtem Energieverbrauch führen.“ Daher kann durch die Analyse der GLT-Programmierung rasch erkannt werden, ob Energieeffizienzpotentiale vorhanden sind, die in Folge mit dem technischen Personal vor Ort genauer untersucht werden.
Durch Überprüfen der in der Gebäudeleittechnik festgelegten Betriebsparameter lassen sich mit relativ geringem Aufwand deutliche Verbesserungen des Anlagenverhaltens erzielen.Paul Lampersberger, e7
Keine umfangreiche Datensammlung nötig
Was besonders für den Quickcheck spricht: „Eine umfangreiche Datensammlung und -analyse ist dafür nicht notwendig“, so Lampersberger. Für viele Gebäudebetreibende ist genau dieser niederschwellige Einstieg wichtig, da eben keine aufwändige Datensammlung und -verknüpfung nötig ist – die Analyse der GLT-Programmierung verursacht keinen zusätzlichen Aufwand.
Mit dem Quickcheck können rasch typische Schwachstellen identzifiziert werden. Paul Lampersberger, der sich bei e7 seit acht Jahren mit dem Thema der Energieeffizienz-Steigerung, der Entwicklung von Energiekonzepten für Gebäude und Quartiere sowie dem Monitoring und der Qualitätssicherung des Betriebs von Energie- und Haustechniksystemen beschäftigt, zählt einige solcher typischer Schwachstellen auf: „Fehlerhafte Zeitprogramme, ungenutzte Nachtabsenkung, Übersteuerungen durch Nutzerverhalten oder nicht funktionierende Sensorik.“
Dienstleistung für den Gebäudebetrieb
Der „Quickcheck Gebäudleittechnik“ ist als Dienstleistung für Gebäudebetreibende und -eigentümer*innen sowie Energiebeauftragte konzipiert, die mit wenig Aufwand Transparenz über die Leistung ihrer Haustechnik-Systeme gewinnen wollen. Er eignet sich als Einstieg in weiterführende Qualitätssicherungsmaßnahmen, wie etwa die Betriebsoptimierung im Bestand, den Einsatz digitaler Werkzeuge zur Qualitätssicherung oder die Begleitung von Inbetriebnahmen. Darin hat e7 langjährige Erfahrung und eine umfangreiche Referenzliste: Die Erkenntnisse daraus sind in den „Quickcheck Gebäudeleittechnik" geflossen, der so einen einfachen, praxisnahen Einstieg in den Qualitätssicherungsprozess ermöglicht.