zt:kammer : So haben die Ziviltechniker*innen gewählt
Am 21. Mai haben Österreichs Architekt*innen und Ingenieurkonsulent*innen ihre Länderkammervertretungen gewählt. Alle Ziviltechniker*innen mit aufrechter oder ruhender Befugnis konnten ihre Stimme für die Gremien ihrer jeweiligen zt:Kammern abgeben. Die Präsidien werden am 23. Juni für die Funktionsperiode 2026 bis 2030 neu gewählt, im September folgen dann die höchsten Ämter der Bundeskammer.
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Kammer Nord: Salzburg und Oberösterreich
In der zt: Kammer Nord traten sowohl für die Sektion der Architekt*innen als auch jene der Ingenieurkonsulent*innen zwei Listen an. In der Architektursektion holte die Liste "NXT+" des aktuellen Sektionsvorsitzenden Michael Strobl die Mehrheit mit sieben der 13 Mandate des Sektionsvorstands. Die restlichen fünf Mandate gingen an die Liste "EINS Architekt.innen für Oberösterreich und Salzburg" mit Listenführer Carsten Innerhofer.
Auch bei den Ingenieurkonsulent*innen konnte sich eine aktuelle Funktionärin durchsetzen: Die Liste "TECH.LOGIX" der aktuellen Präsidentin Cora Stöger kam auf zehn von 13 Mandaten und sicherte sich damit die absolute Mehrheit im Sektionsvorstand. 3 Mandate bekam die Liste "IK2030" von Thomas Forsthuber. Der vierzehnköpfige Kammervorstand zählt damit acht Architekt*innen und sechs Ingenieurkonsulent*innen.
Kammer Ost: Wien, Niederösterreich und Burgenland
Mit je drei Listen pro Sektion hatten die Mitglieder der zt: Kammer Ost österreichweit die größte Auswahl. Insgesamt rund 2.770 Kammermitglieder waren für die Sektion Architekt*innen wahlberechtigt, 28,4 Prozent machten auch von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Neun der insgesamt 16 Mandate des Sektionsvorstands und damit eine absolute Mehrheit konnte die Liste "IG Architektur" des aktuellen Kammerpräsidenten Bernhard Sommer holen, je drei Mandate gingen an die Listen "LeonardoWelt" mit Listenführer Heinz Priebernig und "Fokus Architektur" mit Listenführerin Sophie Ronaghi-Bolldorf.
Die 1.388 Kammermitglieder der Sektion Ingenieurkonsulent*innen brachten es auf eine Wahlbeteiligung von 37,5 Prozent. Sieben der 15 Mandate des Sektionsvorstands sicherte sich die Liste "gk26 – gegen die Kammer wie sie jetzt ist" von Koloman Ucakar, fünf Mandate gingen an die Liste "Wir Ingenieure" von Sabine Dessovic und drei Mandate an die Liste "Die neuen Ingenieur:innen" von Wolfgang Kradischnig. Die vierzehn Mitglieder des Kammervorstands kommen zu gleichen Teilen aus den zwei Sektionen.
Kammer Süd: Steiermark und Kärnten
Schnell erzählt ist das Ergebnis der zt: Kammer Süd. Für die Steiermark und Kärnten gab es pro Sektion nur je einen Wahlvorschlag und damit keine Wahl. Listenerster für den Sektionsvorstand Architekt*innen ist Rainer Wührer, aktuell stellvertretender Vorsitzender der Sektion. Bei den Ingenieurkonsulent*innen ist es Helmut Wackenreuther, ebenfalls aktuell stellvertretender Vorsitzender der Sektion. Der Kammervorstand setzt sich aus 14 Mandaten zusammen, sechs davon Architekt*innen und acht davon Ingenieurkonsulent*innen.
Kammer West: Tirol und Vorarlberg
In Tirol und Vorarlberg traten drei Listen für die Wahl der Architekt*innen-Sektion an: Die Liste „Offene Kammer West | gemeinsame Liste für Tirol und Vorarlberg“ der aktuellen Sektionsvorsitzenden Carmen Schrötter-Lenzi erreichte die absolute Mehrheit mit sieben der neun Mandate des Sektionsvorstands. Die Liste „Liste Architektur Tirol + Vorarlberg“ des aktuellen Kammerpräsidenten Hanno Vogl-Fernheim und die Liste „ARCHITEKTUR LAND“ mit Klaus Adamer an der Spitze erhielten je ein Mandat. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 35 Prozent.
Für die Sektion der Ingenieurkonsulent*innen gab es nur einen Wahlvorschlag mit dem aktuellen Vizepräsidenten Michael H. Gasser als Listenführer. Damit sind die zehn Posten des Kammervorstands West mit je fünf Architekt*innen und Ingenieurkonsulent*innen besetzt.