Kalkschutz in Tourismusort : Kalkschutz an der Quelle: So bleibt Trinkwasser in Großarl naturrein
Naturreines Bergquellwasser: In Großarl ist die Naturverbundenheit groß, Ressourcenschutz und umweltfreundliche Technik sind für Hoteliers und Einheimische von großer Bedeutung.
- © WATERCrystGroßarl, ein malerischer Tourismusort im Herzen Österreichs, bezieht sein Trinkwasser seit jeher aus eigenen Quellen, natürliche Trinkwasserqualität ist für die Großarler eine Selbstverständlichkeit. 2013 wurde eine weitere Quelle erschlossen, die von Natur aus stark kalkhaltig ist.
Bereits nach kurzer Zeit führte der hohe Kalkgehalt zu Schäden und kostspieligen Instandsetzungsmaßnahmen von Trinkwasserinstallationen der ansässigen Hotels und Gaststätten. Daher entschied sich die Wassergenossenschaft Unterberg mit ihren 56 Nutzungsmitgliedern für die Installation einer chemiefreien Kalkschutzanlage. Das ambitionierte Projekt sah vor, die Wasserbehandlung direkt an der Quelle erfolgen zu lassen, anstelle dezentral eine Vielzahl von Geräten installieren zu müssen.
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Nachhaltiger Kalkschutz: So bleibt Großarls Bergquellwasser natürlich rein
Als Alexander Piesche, Vertriebsleiter der Watercryst Wassertechnik aus Kematen, vor knapp zehn Jahren vorschlug, zentral an der neuen Quelle eine Biocat Kalkschutzanlage zu installieren, gab es bei einigen Projektpartnern durchaus noch Vorbehalte. Üblicherweise kamen klassische Enthärtungsanlagen zum Einsatz, wenn Leitungsnetze, Warmwassererzeuger und Installationen vor Schäden durch Kalk geschützt werden sollten. Das Biocat Wirkprinzip bot jedoch die Möglichkeit, das erstklassige Bergwasser auch zukünftig ohne Aufbereitungsstoffe in natürlicher Qualität genießen zu können, ein wichtiges Argument für die Hoteliers in Großarl.
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Sandra Laireiter betreibt den Johanneshof in Großarl, ein Familienhotel, das seinen Gästen gerne Bergquellwasser naturrein als Leitungswasser anbietet. Das durchweg positive Feedback der Gäste auf den Geschmack des Trinkwassers überzeugte Laireiter, dass die Installation der chemiefreien Kalkschutzanlage die richtige Entscheidung für die Gemeinde gewesen war. Gesunde Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium bleiben mit Biocat im Wasser enthalten und tragen zu dem natürlichen Geschmackserlebnis bei.
Das Katalysator-Granulat in der Biocat Kalkschutzanlage muss alle fünf Jahre gewechselt werden, weitere Betriebsstoffe sind bei dem Biocat Wirkverfahren nicht erforderlich. Die Wassergenossenschaft Unterberg als Betreiber der Kalkschutzanlage profitiert deshalb bis heute von kalkulierbaren Betriebskosten und einem geringen Wartungsaufwand.
Natürlich effektiv: Das steckt hinter dem Biocat-Prinzip
Das Biocat Granulat hat eine speziell entwickelte Oberfläche, an denen im Trinkwasser gelöste Calcium- und Carbonationen anhaften. Es bilden sich ohne chemische Hilfsstoffe oder Energiezufuhr mikroskopisch kleine Kalkkristalle. Sobald die Kalkkristalle eine bestimmte Größe erreichen, werden sie durch den Wasserstrom von der Granulatoberfläche gelöst und mit jeder Wasserentnahme im gesamten Trinkwasser-Leitungssystem verteilt. Der pH-Wert, die Leitfähigkeit und der Härtegrad des Wassers bleiben unverändert.
Kalkfrei seit Jahren – was die Sichtprüfungen belegen
Lorenz Ammerer, Obmann der Wassergenossenschaft Unterberg und Alois Hetteger, der als einheimischer Sanitärinstallateur schon frühzeitig chemiefreien Kalkschutz befürwortete und die Installation der Biocat Kalkschutzanlage durchführte, haben seit der Inbetriebnahme der Biocat KS 7,5D einen jährlichen Kontrolltermin mit Alexander Piesche. Der Einbau von Proberohrstücken zur Sichtprüfung sowie die wiederkehrende Kontrolle geeigneter Sonderprüfstellen wie Zirkulationsleitungen und Schrägsitzventile waren Bestandteil der langfristigen Garantieübernahme des Herstellers.
„Mit dieser außergewöhnlichen Serviceleistung erbringen wir den kontinuierlichen Qualitäts- und Wirksamkeitsnachweis unserer Kalkschutzanlage“, erklärt Alexander Piesche. „Alle Projektpartner konnten sich fast über ein ganzes Jahrzehnt hinweg davon überzeugen, dass die jährlichen Sichtprüfungen keinerlei Kalkablagerungen aufwiesen“. Seither profitieren die Hoteliers und Einwohner*innen von Kosteneinsparungen: Teure Reparaturen und Entkalkungsmaßnahmen gehören der Vergangenheit an.
Technische Betriebssicherheit und Normenkonformität
Für die TGA bieten chemiefreie Kalkschutzanlagen von Watercryst den Vorteil, dass die technischen Regeln für Trinkwasserinstallationen nach ÖNORM B 2531 sowie DIN EN 806-2 (Punkt 12) erfüllt werden. Das ermöglicht eine regelkonforme und schnelle Integration in unterschiedlichste Projektvorvorhaben. Zudem sichert die Biocat 7,5D Planer*innen und Betreiber*innen geprüfte Kalkschutzwirksamkeit, die Konformität der Trinkwasserkontaktmaterialien, hygienische Eigensicherheit, hydraulische Eignung sowie technische Betriebssicherheit (Rückfluss-Sicherung, Druck- und Temperaturbeständigkeit, Maschinensicherheit).
Sofern nach DIN EN 1988-200 eine Stabilisierung der Härtebildner ratsam ist, ist chemiefreier Kalkschutz eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Enthärtungsanlagen. Biocat Kalkschutzanlagen eignen sich für alle Wasserhärten und Werkstoffe bei Neubau und Sanierung.