Sanierungsoffensive 2026 : Wolf erinnert: Letzte Chance für Förderungen im heurigen Jahr

Ein Heizkörper-Regler auf Euro-Scheinen. Förderung
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Von den 360 Millionen Euro Jahresbudget der Sanierungsoffensive 2026 sind bereits mehr als 90 Prozent vergeben. Nur noch rund 16 Millionen Euro stehen aktuell zur Verfügung. Offiziell können Förderanträge zwar noch bis zum 31. Dezember 2026 gestellt werden, allerdings werden die Mittel nach dem Prinzip „solange der Vorrat reicht“ vergeben. Branchenexpert*innen rechnen damit, dass der Fördertopf innerhalb weniger Wochen vollständig ausgeschöpft sein wird.

„Die Erfahrung zeigt, dass attraktive Förderprogramme rasch ausgereizt werden. Das Vorgängerprogramm 'Raus aus Öl und Gas' wurde damals vollständig aufgebraucht, bevor viele Haushalte überhaupt reagiert hatten“, weiß Martin Kloboucnik, Co-CEO von Wolf Klima- und Heiztechnik. Auch aktuell reiße die Nachfrage nicht ab. Wer bei Sanierungsentscheidungen zu lange warte, riskiere damit höhere Kosten und den Verlust verfügbarer Förderungen. Denn ab 2027 sinkt die Förderquote von 30 auf 20 Prozent

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Thermische Sanierungsrate zu tief

Mit der Sanierungsoffensive hat sich die Förderlandschaft deutlich verändert: Zwar stand mit der Sanierungsoffensive 2026 ein fixes Jahresbudget von 360 Millionen zur Verfügung, gleichzeitig wurde Anfang Februar der Sanierungsbonus eingestellt. Seitdem können neue Förderanträge nur noch für den Austausch fossiler Heizsysteme gestellt werden. Förderfähig sind ausschließlich Bestandsgebäude. Antragsberechtigt sind Eigentümer*innen, Bauberechtigte oder Mieter*innen von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentümer von Mehrparteienhäusern. Neubauten sind von der Förderung ausgeschlossen.

Besonders wichtig: Die Registrierung muss vor der Beauftragung eines Fachbetriebs erfolgen. Wer bereits einen Auftrag erteilt hat, verliert den Förderanspruch. Zudem sind ein Energieberatungsprotokoll sowie die Durchführung der Arbeiten durch einen zertifizierten Fachbetrieb Voraussetzung für die Förderung. Die Unterstützung kann mit Landesförderungen kombiniert werden.

Der Handlungsbedarf zeigt sich auch im Gesamtbild: Laut Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW) liegt die jährliche thermische Sanierungsrate in Österreich momentan bei rund 0,9 Prozent. Für die Erreichung der Klima- und Energieziele wäre eine Steigerung auf etwa 2,5 bis 3 Prozent notwendig. 

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