CCS Facility Services : Oberösterreichisches Facility Management-Unternehmen insolvent

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Die oberösterreichische CCS Facility Services hat am 2. März einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung beim Landesgericht in Linz eingebracht, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet. 2017 von Geschäftsführer Daniel Hodžić gegründet, beschäftigt das auf Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung spezialisierte Unternehmen aktuell rund 87 Mitarbeitende.

Die CCS Facility Services GmbH erzielte laut Eigenantrag in den vergangenen Jahren steigende Umsätze und grundsätzlich positive Ergebnisse, hohe Personalkosten und vor allem alte Finanzamtsverbindlichkeiten führten jedoch zu einer zunehmend angespannten Liquiditätslage. Nachdem eine Ratenvereinbarung mit dem Finanzamt scheiterte und gleichzeitig weitere Zahlungen – insbesondere Lohnnebenkosten und Umsatzsteuer – fällig wurden, konnte das Unternehmen seine laufenden Verpflichtungen nicht mehr bedienen. 

Im Eigenantrag wird laut AKV ausgeführt, dass die Passiva zum Stichtag rund 550.000 Euro betragen. Betroffen sind aktuell insgesamt 40 Gläubiger. Der Sanierungsplan sieht vor, dass die Insolvenzgläubiger zur gänzlichen Befriedigung ihrer Forderung eine Quote von 20 Prozent erhalten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Sanierungsplanes. Die Finanzierung der angebotenen Quote soll aus den Fortführungs- und Verwertungserlösen sowie aus zukünftigen Betriebsergebnissen erfolgen.

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