Panasonic eröffnet Giga-Fabrik in Pilsen : 1,4 Mio. Wärmepumpen für den europäischen Markt - pro Jahr

Panasonic Pilsen Heat Pump
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Verfünffachung des Marktes innerhalb von 10 Jahren erwartet

Ende August eröffnete Panasonic seine modernisierte und erweiterte Wärmepumpenfabrik in Pilsen. Mit einer Investition von 320 Mio. Euro wächst der Standort in Tschechien um mehr als das doppelte. Auf den 140.000 m² werden bis 2030 bis zu 1,4 Mio. Innen- und Außeneinheiten pro Jahr für den europäischen Markt gefertigt werden.

Die Produktionsstätte ist eine CO2 Netto-Null-Fabrik, denn der Standort wird mit einer Kombination aus grüner Energie aus der eigenen 1-MW-Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Fabrik, der Nutzung von Abwärme von Ventilatoren und Kompressoren sowie durch den Zukauf von Ökostrom und Wärmeenergie betrieben.

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Panasonic reagiert mit der neuen Giga-Fabrik auf den wachsenden europäischen Markt: Während der europäische Wärmepumpenmarkt zuletzt auf insgesamt etwas mehr als 12 Mrd. Euro geschätzt wird, soll er bis 2034 auf 71 Mrd. Euro anwachsen - also eine Verfünffachung der Nachfrage in den kommenden zehn Jahren. 

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Diese Zahlen, bei denen sich Panasonic auf eine Studie des Marktforschers Global Market Insights beruft, rechtfertigen diese Investition, meint der CEO von Panasonic Heating, Ventilation und Airconditioning: „Unsere Investition in das Werk in Pilsen zeigt sowohl unser Vertrauen in das Wachstum des Marktes als auch unsere Fähigkeit, die zukünftige Nachfrage zu antizipieren und bedienen zu können“, so Toshikatsu Fukunaga. Die Verlagerung von Produktion und Forschung nach Europa unterstreiche zudem die Strategie „Green Impact“ des Konzerns: kürzere Lieferketten, geringerer CO₂-Fußabdruck und Stärkung der europäischen Energiewende

Paul Kenny, Generaldirektor der European Heat Pump Association, kommentiert: „Die Wärmepumpenbranche stärkt die Energiesicherheit Europas, unsere Wirtschaft und unseren Weg zur Dekarbonisierung, indem sie Importe fossiler Brennstoffe ersetzt durch eine saubere, lokal hergestellte und lokal betriebene Energielösung."

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Panasonic Pilsen
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Die Eröffnung der Wärmepumpen-Fabrik in Pilsen fand unter reger Anteilnahme von Politik und Wirtschaft statt: Unter anderen wohnten Premierminister Petr Fiala und Paul Kenny, Generaldirektor der European Heat Pump Association, dem Festakt mit vielen Konzernvertretern bei.

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Automatisierung und Forschung

Um die maximale Produktionskapazität schneller zu erreichen, hat das Werk in Pilsen stark in Robotik, Automatisierung und KI-Technologien investiert. Bereits 80 Roboter sowie fahrerlose Transportsysteme sind im Einsatz, langfristig strebt Panasonic eine zu hundert Prozent automatisierte Komponentenfertigung an.

Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit einer lokalen Universität in Pilsen ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum mit Schwerpunkt auf zukünftigen Wärmepumpenentwicklungen in Pilsen am Standort eingerichtet. Als weiterer wichtiger Partner beim Aufbau dieser Einrichtungen hat die Technische Universität Ostrava eines der Forschungslabore vollständig entworfen und wird es auch bauen. 

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Bis 2028 wird das Forschungs- und Entwicklungsteam in Pilsen in Abstimmung mit der Produktplanungsabteilung in Japan in der Lage sein, den gesamten Entwicklungszyklus von Wärmepumpen zu managen. Damit wird die vollständige Entwicklung von Luft-Wasser-Wärmepumpen am Standort Pilsen von Planung bis zum fertigen Endprodukt sichergestellt. 

„Durch die Zusammenlegung von Forschung, Entwicklung und Produktion an einem Standort können wir sicherstellen, dass das Werk schnell und flexibel auf die sich wandelnden Anforderungen dieses wichtigen Marktes reagieren kann. Darüber hinaus werden wir auch Kosten durch kürzere Wege in der Logistik einsparen“, erklärte Radek Vach, Business Planning Director der Giga-Fabrik in Pilsen.

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