Anton Berger : Die Installateure haben einen neuen Bundesinnungsmeister
Seit 18. Juni steht Anton Berger an der Spitze der Bundesinnung: An diesem Tag fand die konstituierende Sitzung des Bundesinnungsausschuss der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker statt, bei der die Weichen für die kommende Funktionsperiode gestellt wurden.
Der 54-jährige Anton Berger folgt auf den Niederösterreicher Manfred Denk, der erst vor wenigen Tagen zum Bundesspartenobmann Gewerbe und Handwerk gewählt worden war.
Berger ist seit 2014 steirischer Landesinnungsmeister und Mitglied des Bundesinnungsausschusses sowie seit 3 Jahren Bundesinnungsmeister-Stellvertreter. Er betreibt einen Installateurbetrieb mit rund 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Hart bei Graz, der in den Bereichen Heizung, Bad und Sanitär tätig ist. Er wurde vom Ausschuss einstimmig gewählt. Seine Stellvertreter sind der Wiener Franz Schnöller sowie der neu gewählte Landesinnungsmeister von Niederösterreich, Gerald Kopsa.
Berger dankt Manfred Denk für seinen Einsatz als Bundesinnungsmeister und gratuliert ihm herzlich zur Bestellung zum neuen Bundesspartenobmanns der Wirtschaftskammer Österreich.
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Schwerpunkte für Anton Berger
„Es ist mir eine große Ehre, das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen entgegennehmen zu dürfen“, betonte Bundesinnungsmeister Anton Berger. „Unser Handwerk ist das Rückgrat einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Gesellschaft – von sauberem Wasser bis zu moderner Energieversorgung und gesundem Raumklima."
Zugleich sieht der neue Bundesinnungsmeister die Branche an vorderster Front stehen, wenn es um die Energiewende und den Klimaschutz geht: durch den Einbau effizienter Heizsysteme, die Nutzung von Solarenergie oder Smart-Home-Technologien: "Die Kompetenz der österreichischen Installateurinnen und Installateure mache sie zu einem zentralen Teil der Lösung. Doch dafür sind unsere Betriebe gefordert, ständig am Puls der Zeit zu sein. Innovation und Austausch innerhalb der Interessenvertretung der Innungen seien zudem der Schlüssel, um zukunftsfähig und wettbewerbsstark zu bleiben."
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Ein besonderes Anliegen ist Berger die Ausbildung und Förderung des Berufsnachwuchses. Der Installateurberuf ist vielseitig, zukunftsträchtig und bietet jungen Menschen spannende Perspektiven, davon ist er überzeugt: "Es gilt, junge Talente zu gewinnen und ihnen eine hochwertige Ausbildung zu ermöglichen – nicht nur fachlich, sondern auch mit Blick auf Werte wie Verantwortung, Teamgeist und Respekt."
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Eine zentrale Aufgabe der Bundesinnung wird es nach Berger auch sein, die Interessen des Berufsstandes gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu vertreten. „Denn nur, wenn wir gehört werden, können wir aktiv mitgestalten – bei Förderungen, Regelungen und Rahmenbedingungen. Die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken, Institutionen und facheinschlägigen Verbänden wird ebenfalls eine wichtige Rolle spielen“, meint der frisch gewählte oberste Installateur Österreichs. Entscheidend für Berger für eine nachhaltige Interessenvertretung der Innungen ist auch die Zusammenarbeit über die Bundesländergrenzen hinweg: "Als Bundesinnung werden wir uns mit starker Stimme für unsere Branche einsetzen und den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Bildung aktiv mitgestalten.“