Frauenthal Gruppe : Frauenthal Automotive geht an Steelco

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Die Frauenthal Gruppe hat ihre Automotive-Sparte verkauft.

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Die Frauenthal Gruppe, mit den Marken ÖAG und SHT Österreichs führender Sanitär- und Heizungsgroßhändler, hat ihre Automotive-Division verkauft. „Nach eingehender Prüfung unterschiedlicher Optionen sind wir überzeugt, dass die Steelco GmbH bestens geeignet ist, die langfristigen Potenziale von Frauenthal Automotive voll auszuschöpfen und dadurch Kontinuität zu gewährleisten“, erklärt Erika Hochrieser, Vorstandsmitglied der Frauenthal Holding AG.

Der Kaufvertrag wurde am 23. Dezember 2025 unterzeichnet, wie die Gruppe informiert. Damit gehört die Sparte nun Steelco, ein Plattforminvestment der Münchner RCP Gruppe. Steelco hält Beteiligungen an Unternehmen mit Werken in Deutschland, Ungarn und Belgien, die überwiegend in der Metallverarbeitung tätig sind. Frauenthal Automotive produziert mit Frauenthal Gnotec Press- und Schweißkomponenten aus Metall und mit Frauenthal Airtank Druckluftbehälter an sechs Standorten in Schweden, Deutschland, Slowakei, Tschechien, China und den USA. Im Jahr 2024 erwirtschaftete die Division mit rund 1.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 207,3 Millionen Euro und im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatz von 110,6 Millionen Euro. 

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Frauenthal rechnet mit erhöhter Eigenkapitalquote

Daniel Karsch, Investment Manager bei RCP, betont: „Gemeinsam mit unserer Plattform Steelco.Tech sehen wir erhebliche Wachstums-, Effizienz- und Synergiepotentiale – insbesondere aufgrund eines überschneidenden Technologieportfolios sowie einer komplementären Kunden- und Lieferantenbasis." Im Vordergrund für Steelco stehe Kontinuität für Kunden und Mitarbeitende sowie die schrittweise Realisierung von Wachstumspotenzialen.

Die zur Automotive-Division gehörenden Gesellschaften werden nicht mehr im Konzernabschluss der Frauenthal-Gruppe konsolidiert, die Gruppe rechnet mit einer Belastung des Jahresergebnisses 2025 in einer Höhe von 40 bis 45 Millionen Euro. Die Konzern-Eigenkapitalquote soll sich durch die Entkonsolidierung der Automotive Division voraussichtlich um rund zwei bis drei Prozentpunkte verbessern. Nach dem Verkauf der Automotive-Division und der Spaltung der Frauenthal Handel GmbH besteht die Gruppe aktuell aus zwei Divisionen: Der Frauenthal Handel für den operativen Teil und der Frauenthal Immobilien für die Liegenschaften

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