Marktentwicklung : Heizma knackt zwei Millionen Euro Monatsumsatz

Die drei Heizma-Gründer: Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg (v.l.n.r.)

Die drei Heizma-Gründer: Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg (v.l.n.r.)

- © Alissar Najjar

Heizma hat im vergangenen April erstmals einen Monatsumsatz von zwei Millionen Euro erzielt, der stärkste Monat seit der Gründung des österreichischen Installationsunternehmens. „Zwei Millionen Euro Monatsumsatz nach nur zwei Jahren am Markt zeigen, dass unser Modell funktioniert – in einem Wärmepumpenmarkt, der zuletzt deutlich rückläufig war“, betont Michael Kowatschew, Gründer und Geschäftsführer von Heizma. Inzwischen hat sich Heizma vom spezialisierten Wärmepumpen-Installateur zu einem Anbieter für die ganzheitliche Energieversorgung im Eigenheim entwickelt. Neben Wärmepumpen umfasst das Angebot heute auch Photovoltaik, Batteriespeicher, Wallboxen sowie das eigene Energiemanagementsystem Optima.

Den größten Umsatzanteil machen aber weiterhin die Wärmepumpenlösungen aus. Mehr als zwei Drittel des Geschäfts entfallen auf den Heizungstausch, 30 bis 40 Prozent der Heizma-Kund*innen entscheiden sich für eine kombinierte Komplettlösung aus Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher. „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren einen Ansatz aufgebaut, den es in dieser Form in Österreich noch nicht gab: eine beinahe bundesweite Abdeckung, eigene Montageteams vor Ort und eine Softwareplattform, die wir selbst entwickeln", erklärt Kowatschew den Erfolg des Geschäftsmodells. 

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60 Gebäude pro Monat

Aktuell rüstet Heizma laut eigenen Angaben mehr als 60 Häuser pro Monat auf moderne Energielösungen um. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 75 Mitarbeitende und ist allen Bundesländern bis auf Tirol und Vorarlberg tätig. Entscheidend sei, dass Beratung, Planung, Förderung, Installation und laufende Optimierung ineinandergreifen, betont Kowatschew: „Genau hier sehen wir unsere Rolle: Wir wollen die Umstellung für Haushalte so einfach und effizient wie möglich machen.“

Ein zunehmend wichtiger Bestandteil des Angebots ist das eigene Energiemanagementsystem Optima. Heizma investiert stark in die Weiterentwicklung des Systems und baut seine Service- und Wartungspakete aus, um Kund*innen auch nach der Installation langfristig zu begleiten. „Mit Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher entsteht im Eigenheim ein neues Energiesystem. Damit dieses System sein volles Potenzial ausschöpfen kann, braucht es eine intelligente Steuerung und laufende Optimierung“, sagt Kowatschew. Deshalb werde Energiemanagement in den kommenden Jahren ein immer wichtigerer Bestandteil der Lösung.

Digitaler Installateur

Zu klassischen Installationsbetrieben grenzt sich Heizma mit digitalisierten Abläufen ab: Statt eines Vor-Ort-Termins setzt das Unternehmen auf digitale Besichtigungen, integriert die Förderabwicklung direkt in den Projektprozess und ermöglicht Kund*innen über eine App die Überwachung und Optimierung ihres Energieverbrauchs. „Wir verstehen uns als digitaler Installateur und Energiepartner für das Eigenheim“, so Kowatschew. „Unser Ziel ist nicht nur, Anlagen zu installieren, sondern Haushalte langfristig dabei zu unterstützen, Energie intelligenter zu nutzen.“

So sollen sowohl Kund*innen als auch interne Abläufe entlastet werden. Für Haushalte bringt der digitale Prozess weniger Koordinationsaufwand und mehr Transparenz. Gleichzeitig kann Heizma Projekte effizienter planen und umsetzen. Während nicht selten mehrere Wochen bis zu einem Angebot vergehen, erstellt Heizma nach eigenen Angaben innerhalb ein verbindliches Angebot auf Basis digital erhobener Daten. Rund 80 Prozent der Anlagen werden laut Unternehmen von eigenen Montageteams installiert.

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