Weiterentwicklung des Baddesigns : Laufen Pro X: Reduktion auf das Maximum

Babinetz Schäfer Wirz Laufen Pro

Zum 20-Jahr-Jubiläum der Serie Laufen Pro folgt die Weiterentwicklung Laufen Pro X (v.l.n.r.) Christian Babinetz (Verkaufsleiter Österreich), Christian Schäfer (Managing Director Laufen Österreich), Peter Wirz (Designer Laufen Pro) bei der Vorstellung der Serie in Österreich, dem stärksten Pro-Land im Laufen-Kosmos.

- © Laufen

Kennen Sie den Schweizer Ausdruck "geschmäcklerisch"? Für das Verständnis des Designklassikers Laufen Pro ist diese urschweizerische Eigenschaft wesentlich. Denn sie stand quasi am Anfang des Entwicklungsprozesses - warum, das beschreibt Designer Peter Wirz im TGA-Gespräch. 

Christian Schäfer, Geschäftsführer von Laufen Österreich, lässt in dem Doppelinterview hinter die Kulissen des Unternehmens blicken: Warum die "Designfähigkeit" eines Unternehmens Teamarbeit ist, und wieso gerade für die größere der beiden Alpenrepubliken die weiterentwickelte Serie Laufen Pro X wirtschaftlich zentral ist. (Spoiler: Österreich ist das stärkste Pro-Land unter allen Märkten, die von Laufen bespielt werden.)

Außerdem geht es um Fachkräftemangel, Baukonjunktur, Tagesgeschäft, verbesserte Produktionsmethoden, vorgefertigte Bäder und die Lieferfähigkeit von Laufen: Nehmen Sie sich Zeit zum Lesen, das Gespräch bietet mehr als nur die Infos zu einer neuen Keramikserie.

Bei der Baukonjunktur war Österreich zuletzt europäisches Schlusslicht, aber jetzt wird es etwas besser
Christian Schäfer

Die drei Märkte für Laufen Pro

Herr Wirz, Sie haben vor 22 Jahren mit dem Design der Serie Pro begonnen, mit Pro X ist das jetzt schon die zweite Neuentwicklung nach Pro S vor 12 Jahren. Was sind Sie im Designprozess diesmal anders angegangen?

Peter Wirz: Vom Zugang her gibt es da keinen Unterschied. Der Name „Pro“ war damals abgeleitet von „Professional“. Das Ziel war ein modulares Programm für das Bad, nach einer Art Baukastensystem für Architekten, Planer und Installateure einsetzbar. Das hat sich nicht verändert. Pro X ist in diesem Sinn auch keine Neuentwicklung, sondern die konstante Weiterentwicklung einer Idee.

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Peter Wirz (re.) und Christian Schäfer bei der Präsentation von Laufen Pro X mit Moderatorin Larissa Robitschko. - © Laufen

Herr Schäfer, Pro X ist wie alle Pro-Serien bisher vor allem für den Wohnungsbau gedacht sowie für den öffentlichen und halböffentlichen Bereich. Doch genau hier fehlen in Österreich derzeit die Projekte. Ist das ein guter Zeitpunkt für den Relaunch dieser Serie? 

Christian Schäfer: Die Serie Laufen Pro ist nicht nur für den von Ihnen beschriebenen Markt gedacht, das macht nur etwa ein Drittel des Umsatzes mit der Serie aus. Sie ist genauso aktiv im Schauraumgeschäft, also für Endkund*innen die ein neues Bad auswählen oder ihr altes Bad renovieren wollen, und auch in dem Bereich, den wir „Tagesgeschäft“ nenne: Also das klassische Ersatzgeschäft, wenn ein WC oder ein Waschtisch ausgetauscht werden muss. Diese beiden Bereiche sind auch in den letzten Jahren stabil geblieben. Nachdem wir mit Pro X auch die Preisstellung nicht verändern, machen wir hier einfach ein neues, attraktives Angebot.

Was erwarten Sie für Impulse von Seiten der Bauwirtschaft, rechnen Sie da mit einer Erholung? Wie steht Österreich bei der Baukonjunktur im internationalen Vergleich da? Laufen als globale Marke hat da ja einen großen Überblick?

Schäfer: Bei der Baukonjunktur waren wir in letzter Zeit europäisches Schlusslicht. Der institutionelle Wohnbau ist weggebrochen, aber jetzt wird es etwas besser. Wenn wir uns die Zunahme bei den Baubewilligungen ansehen, gehen wir davon aus, dass wir im Sanitärmarkt das Ende 2026, Anfang 2027 in einer stärkeren Nachfrage zu spüren beginnen. Ich denke also, die Talsohle ist erreicht. Aber noch einmal: Das betrifft lediglich ein gutes Drittel unseres Marktes für Laufen Pro. In Tages- und Schauraumgeschäft ist die Nachfrage grundsätzlich gleich geblieben.

Laufen Pro X - die nächste Generation

Laufen Pro X ist etwas schlanker, präziser und ruhiger als die Vorgängerserien, zu denen die Produkte aber hundertprozentig kompatibel sind. Neben dem vollständigen Sortiment an Waschtischen von 45 bis 120 cm, wandhängenden und bodenstehenden WCs, Bidets sowie dem Dusch-WC Cleanet Pro X ergänzen auch Badewannen, Duschen, Urinale sowie ab 2026 erstmals auch Armaturen in Chrom oder Mattschwarz die Serie

Die passenden Badmöbel der Serie BASE 2.0 und JUNA sowie Spiegelschränke als Antwort auf veränderte Badezimmer-Grundrisse und kleinere Flächen komplettieren das Sortiment.

Easy Fit 3.0: WC-Montage von oben

Mit Pro X führt Laufen ein neues Befestigungssystem ein. Easy Fit 3.0 ermöglicht erstmals die ergonomische Montage von Wand-WCs von oben und reduziert damit Montagezeiten sowie Fehlerquellen im Einbau. Die weitgehend werkzeuglose Konstruktion erleichtert den Zugang, die vorbereiteten Lochabstände am Montagerahmen erlauben eine präzise Ausrichtung der Keramik.

Für die einfachere Montage besonders relevant: Die verdeckte Befestigung erfolgt in aufrechter Position, was die Ein-Mann-Montage im Projektgeschäft erleichtert und körperliche Belastungen reduziert.

Laufen Pro X 4
© Laufen

Österreichische Baukonjunktur im internationalen Vergleich

Wenn Österreich das Schlusslicht war, wer waren in Europa die „Frontrunner“ bei der Baukonjunktur?

Schäfer: Der Osten war lange sehr gut unterwegs, da wurde viel aufgeholt, dort ist es allerdings zuletzt auch deutlich schwächer geworden. Gute Nachfrage spüren wir derzeit aus südlichen Ländern mit viel Tourismus, wie etwa Spanien und Kroatien. Generell ist die Baukonjunktur sehr regional, das lässt sich schwer über einen Kamm scheren.

Herr Wirz, wie läuft es in der Schweiz? Und welche Rolle spielen Konjunkturbeobachtungen beim Design?

Wirz: Der Markt ist natürlich schwierig. Die Baukosten sind an einem Punkt angelangt, wo sich viele das nicht mehr leisten können, auch in der Schweiz. Hier gibt aber eine Schweizer Besonderheit: In zwei Jahren wird der sogenannte „Eigenmietwert“ wegfallen, mit dem Besitzer von Wohneigentum Investitionen steuerschonend abschreiben können. Da gibt es die Hoffnung auf einen Renovationsschub, um nochmal eine Wertsteigerung der Immobilie zu erreichen. Allerding ist die private Bautätigkeit wegen der hohen Kosten eingebrochen, und auch der institutionelle Bau schwächelt. Laufen Pro passt da wunderbar hinein, denn viele haben von der ersten Serie noch Toiletten und Waschtische. Wir haben Pro X nach dem Prinzip „mix and match“ weiterentwickelt, sprich man muss nicht das ganze Bad neu machen, wenn man nur das Waschbecken ersetzen muss: Es passt einfach zusammen.

Sie haben mit der neuen Serie also auch den Trend zur „Teilsanierung“ mitgedacht, der aus Kostengründen immer häufiger statt einer Vollsanierung vorkommt?

Wirz: Genauso ist es – Laufen Pro X ist auch in diesem Sinn eine Weiterentwicklung der bestehenden Serie mit den genau gleichen Überlegungen wie damals. Was natürlich zum Tragen kommt, sind verbesserte Produktionsmethoden, die eine Präzisierung der Formgestaltung erlaubt. Auch eine Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks durch energiesparendere Produktion oder geringeren Wasserverbrauch zeichnet Pro X aus.

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Die Verkleinerung des ökolgischen Fußabdrucks durch verbesserte Produktionsmethoden spielt für Peter Wirz eine wesentliche Rolle für die Weiterentwicklung der Serie. - © Laufen

Österreich ist das stärkste Pro-Land

Innerhalb des breiten Laufen-Portfolios mit den vielen unterschiedlichen Serien ist „Pro“ sozusagen das Einstiegsmodell. Welche Rolle spielt das im Umsatz?

Schäfer: Pro ist für uns sehr wesentlich, das ist unser Brot-und-Butter-Geschäft, sowohl im Umsatz als auch in den Stückzahlen. Das gilt ganz besonders für Österreich, dem im internationalen Vergleich stärksten Land bei "Pro“. Für mich ist es deshalb umso wichtiger, dass wir hier nicht zurückfallen. Eine Neuerung wie die Weiterentwicklung zu Pro X ist daher für uns zentral.

Ein starkes Argument für „Pro“ war immer das Argument, dass es in Österreich gefertigt wurde. Dieses Argument ist mit der Schließung des Produktionsstandorts Wilhelmsburg weggefallen. Spüren Sie das am Markt?

Schäfer: Nein, obwohl es die Befürchtung freilich gab. Die Schließung hatte ja einen eindeutigen Grund, das war eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Produktionskosten in Österreich sind massiv gestiegen, wir hätten die Preise, die der Markt verlangt, einfach nicht mehr rentabel bieten können. Aber wir fertigen Pro nach wie vor in Europa nach den gleichen Qualitätsstandards, unter anderem in Znaim: Das ist ein traditioneller Standort, den es seit über 100 Jahren gibt und der ursprünglich sogar zu Laufen Österreich gehört hat. 

Früher hieß es unter Laufen-Verkäufer*innen, „komm wir gehen Pro verkaufen“, denn das geht am leichtesten. Da gab es Diskussionen, ob man nicht höherwertige, teurere Serien stärker forcieren sollte. Wie sehen Sie das heute?

Schäfer: Wir sind in Österreich – und in der Schweiz ist das ähnlich – vor allem bei den älteren Semestern der Installateure als Klo- und Waschtischhersteller bekannt. Viele jüngere hingegen verlangen ein breiteres Sortiment, eine größere Auswahl an Designs und Stilen. Für uns ist es eine Notwendigkeit, sich da zu erweitern und das Portfolio anzupassen. Doch die Stückzahlen im obersten Preissegment, bei unseren ikonischen Designstücken, sind im Verhältnis zu Laufen Pro sehr klein. Diese Design Serien sind für uns ein Add-on, nice-to-have. Ohne das Brot-und-Butter-Geschäft mit Laufen Pro können wir nicht bestehen, daher ist das für uns zentral. Wir verkaufen freilich alle Serien mit der gleichen Leidenschaft, aber wirtschaftlich betrachtet kommt es auf das richtige Verhältnis an.

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Laufen Österreich verkauft alle Design-Serien mit der gleichen Leidenschaft, aber wirtschaftlich ist das Brot-und-Butter-Geschäft mit Laufen Pro für Geschäftsführer Christian Schäfer zentral. 

- © Laufen
Wir haben 40 Prototypen gemacht und uns jedes Mal gefragt, was wir noch weiter wegnehmen können, was jemanden stören könnte.
Peter Wirz

Was die Designfähigkeit eines Unternehmens ausmacht

Wie fühlt sich das an, als Designer quasi die Basis des Geschäfts zu verantworten? 

Wirz: Die Designfähigkeit eines Unternehmens ist mehr als nur einzelne Produkte. Relevanz bei den Kunden zu schaffen und sich vom Mitbewerb zu differenzieren, das macht Laufen exzellent. Der Markt schaut ja genau, was wir machen, Laufen Pro wurde keine zwei Jahren nach dem Launch bis ins Detail erstmals kopiert, damals von Keramag: Das sehe ich als Kompliment, wenn ein Erfolg nachgeahmt wird! Aber für uns heißt das, dass wir neue Wege gehen müssen, neue Lösungen entwickeln, derzeit beispielsweise stark in der Nachhaltigkeitsentwicklung. Für die Marke sind wir gemeinsam verantwortlich.

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Für mich ist noch immer nicht ganz klar, was für Sie der Grundgedanke bei Laufen Pro war, und wie sich das in den visuell kaum sichtbaren Änderungen für Laufen Pro X niedergeschlagen hat.

Wirz: Kennen Sie den Schweizer Ausdruck „geschmäcklerisch“? Das sagen wir, wenn jemand Dinge hochnäsig abwertet, weil ihm irgendeine Kleinigkeit nicht gefällt. Als wir 2003 mit der Arbeit an Laufen Pro begonnen haben, haben wir uns gefragt, was wir dabei vermeiden können. Die Serie so zu reduzieren, dass sie jedem gefällt, oder anders gesagt: sodass sie niemandem nicht gefallen kann, war das Ziel. Eine Reduktion auf das Maximum, sozusagen. Wir haben an die 40 Prototypen gemacht und uns jedes Mal gefragt, was wir noch weiter wegnehmen können, was jemanden stören könnte. Keiner sollte sagen können „das gefällt mir nicht“. Das ist der Erfolg von Pro: Diese Selbstverständlichkeit in der Gestaltung

Schäfer: Als ich nach Österreich gekommen bin, hat unser damaliger Verkaufsleiter Michael Bauer zu mir gesagt „je unscheinbarer das Design ist, desto mehr verkaufen wir davon“. Laufen Pro ist das beste Beispiel dafür, diese Serie nimmt jeder als selbstverständlich wahr. Sie ist aufs Minimum reduziert – aber nicht darüber hinaus! Das ist die Kunst des Designs, hinter der viel geistige Arbeit steckt.

Tatsächlich ist es so, dass sich viele Badserien immer mehr gleichen. Wann ist der Punkt erreicht, wo man einem Waschtisch vielleicht wieder etwas dazugeben muss? 

Wirz: Erfolg definiert sich nicht nur über das einzelne Produkt, sondern über den gesamten Leistungsumfang einer Marke. Laufen steht für viel mehr als nur Sanitärkeramik. Zu der Premium-Marke des Unternehmens tragen viele Menschen etwas bei, das ist tägliche Knochenarbeit. Unter Laufen Pro steht zwar mein Name als Designer, aber sobald wir fertig sind, übergeben wird das Produkt einer Organisation, die mehr daraus macht: Im Zusammenspiel mit dem gesamten Produktportfolio, der Vertriebsmannschaft, den Showrooms und so weiter wird die Marke erst aufgeladen. Und wie schon erwähnt, macht Laufen das hervorragend. Dass eine Serie wie Pro ebenso zur Marke passt wie Alessi, und trotzdem das Gesamtbild der Marke erkennbar ist und Vertrauen weckt, das ist die eigentliche Leistung des Unternehmens.

Mehrheitsfähige Montagetechnik & Fachkräftemangel

Bei Pro X sind auch technisch einige Neuerungen dabei, etwa was Montageerleichterungen wie EasyFit 3.0 betrifft. Wie läuft das im Designprozess ab, wurden da Monteure eingeladen an Prototypen zu arbeiten?

Wirz: Ein mehrheitsfähiges Programm muss auch mehrheitsfähig montierbar sein. Wir haben schon im frühen Stadium Großhändler, Planer und Verarbeiter mit ins Boot geholt. Die Erleichterungen in der Montage sind auch dem Fachkräftemangel geschuldet, der in Mitteleuropa spürbar ist und auch nicht weggehen wird. Wir müssen damit rechnen, dass immer mehr An- und Ungelernte auf den Baustellen damit umgehen können müssen. Daher wurde bei Laufen Pro X großes Augenmerk auf die Montageerleichterungen gelegt. 

Stichwort Fachkräftemangel: Laufen war auch unter den ersten, die mit dem vorgefertigten Komplettbad experimentiert haben, das praktisch keine Installateurarbeiten mehr auf der Baustelle nötig macht. Wie steht es darum? Laufen produziert zwar etliche tausend „Pods“ im Jahr, wie die im Unternehmen genannt werden, aber kaum für Österreich – warum ist das so?

Schäfer: Wie Sie richtig gesagt haben, versucht man mit den vorgefertigten Bädern die Schwierigkeiten auf der Baustelle selbst zu reduzieren. Das hat Vorteile, aber auch Limitationen: So ist das eigentlich nur im Neubau möglich, während in Mitteleuropa die Renovation der langfristige Trend ist. Die Prefab-Bäder sind beispielsweise in England im Neubau wesentlich stärker etabliert, in Österreich wächst das nur langsam. Das ist heute eine Nische und wird auf absehbare Zeit auch eine bleiben, der klassische Weg der Badgestaltung wird davon nicht abgelöst werden. 

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Laufen Pro X Detail
Die Selbstverständlichkeit der Gestaltung: Laufen Pro X versteht sich als "mehrheitsfähiges Programm", auch in der Montage. - © Laufen
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Spiegelschrank: Kleinere Bäder brauchen andere Lösungen

Ist es eine größere Herausforderung, ein gesamtes vorgefertigtes Bad zu designen, oder eine kleinere?

Wirz: Für die Produktauswahl vor der Wand spielt das eigentlich keine Rolle, da können alles Serien zum Einsatz kommen. Die wirklich große Herausforderung ist die Tatsache, dass der Platz in den Wohneinheiten weniger und die Bäder wieder kleiner werden. Es werden nicht nur die Wohnungen insgesamt wieder kleiner, weil die Immobilien-Entwickler auch bei Familienwohnungen auf die Rendite schauen müssen, sondern es werden aus demografischen und gesellschaftlichen Gründen vermehrt Single-Wohnungen gebaut. Das durchschnittliche österreichische Bad hat nur 6,5 m2, dafür braucht es neue, platzsparende Lösungen.

Wie lautet die Antwort von Laufen Pro X auf die Verkleinerungen der Bäder?

Wirz: Wir bringen den Spiegelschrank zurück. Auch in einem kleineren Bad haben die Menschen nicht weniger Zeugs, das verstaut werden muss. Dafür braucht es Stauraum, und der Spiegelschrank ist die Lösung dafür. Ich bin überzeugt, dass es ein Revival dieses Produktes gibt. Niemand will in der Früh im Bad seine Sachen erst suchen müssen, Hektik ist kein guter Start in den Tag: Da geben Morgenrituale und feste Plätze für alles, was man benötigt, die Ruhe. Das haben wir im Design des Spiegelschranks berücksichtigt.

Laufen Pro X: Lieferbar ab Jänner 2026

Wann wird Laufen Pro in Österreich erhältlich sein?

Schäfer: Der Markteintritt ist im Jänner, ab dann kann auch bestellt werden. Der offizielle Launch ist Ende November, wir beginnen noch vor Weihnachten mit dem Bestücken der Schauräume. Vorgestellt wurde die Serie ja schon auf der ISH Frankfurt im März, in den letzten Monaten wurden die Produktionskapazitäten geschaffen. Das ist für uns in Österreich angesichts der hohen Bedeutung der Serie besonders wichtig: Wir müssen liefern können! Und das wird ab 2026 der Fall sein.

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