Hinterwand : Markt für Rohrsysteme pendelt sich ein
Laut aktuellem Branchenradar sanken die Herstellererlöse für Rohrsysteme 2025 nur noch moderat.
- © Aisyaqilumar - stock.adobe.comDer österreichische Markt für Rohre und Rohrsysteme konsolidierte sich 2025 mit minus 1,2 Prozentpunkten geringfügig unter Vorjahresniveau – dank steigender Verkaufspreise und dem Neubau von Einfamilienhäusern, zeigen aktuelle Daten des Marktforschungsinstituts Branchenradar. Die Herstellererlöse für Rohrsysteme für Heizung und Sanitär in Österreich 2025 kamen bei 194,1 Millionen Euro zu liegen.
Gestützt wurde der Markt laut der Erhebung zum einen von steigenden Verkaufspreisen. Im Jahresvergleich erhöhten sich diese im Schnitt um 2,3 Prozent. „Zum anderen sorgte der Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern für Wachstumsbeiträge, die den Rückgang im Objektneubau erkennbar abfederten“, so Studienautorin Veronika Beitel. Das Sanierungsgeschäft entwickelte sich hingegen seitwärts.
Umsatzzuwächse gab es im Vorjahr bei Verrohrungen für Trinkwasser und Abwasser. Der Trend zu Flächenheizungen und der Ausstieg aus Gas machten sich hingegen bei Leitungen für klassische Wärmeverteilsysteme und Gas mit einem Minus von 3,1 Prozent gegenüber Vorjahr bemerkbar. Zudem standen Rohre aus Kupfer und Verbundmaterial stärker unter Druck als Kunststoffrohre und Rohre aus NK-Metall.
>> Sie wollen wissen, wie es um den Markt steht? Abonnieren Sie unsere TGA-Newsletter – mit uns bleiben Sie informiert! Hier geht’s zur Anmeldung!