Mehrweglogistik : SHK-Großhandel setzt auf nachhaltige Tauschboxen

Hans-Peter Moser, geschäftsführender Gesellschafter GC Gruppe Österreich, Robert Just, COO Frauenthal Handel, Markus Steinbrecher, Geschäftsführung Holter und Marius Heinze, geschäftsführender Gesellschafter Sanitär-Heinze (v.l.n.r.)

Hans-Peter Moser, geschäftsführender Gesellschafter GC Gruppe Österreich, Robert Just, COO Frauenthal Handel, Markus Steinbrecher, Geschäftsführung Holter und Marius Heinze, geschäftsführender Gesellschafter Sanitär-Heinze (v.l.n.r.)

- © ÖVSHG / Mag. Helmut Käfer

Ab März setzen die GC-Gruppe Österreich, Holter, ÖAG und SHT sowie Sanitär Heinze wiederverwendbare, standardisierte Tauschboxen ein. Die Tauschboxen optimieren Kommissionierung, Zustellung und Retourenmanagement vom Großhandel bis zum Installationsbetrieb. Mit dem System setzen die Mitglieder des Großhandelsverbandes im SHK-Bereich auf Vereinheitlichung, Mehrweglogistik und digitale Prozessunterstützung.

Die Boxen ersetzen einen Großteil der herkömmlichen Einwegverpackungen und schaffen einen geschlossenen Verpackungskreislauf. Das Ergebnis: Saubere Materialflüsse, weniger Verpackungsaufwand und weniger Abfall.  „Wir als Großhandelsunternehmen haben eine Verantwortung im Sinne von Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, insbesondere in der Logistik", betont Hans-Peter Moser, geschäftsführender Gesellschafter der GC-Gruppe Österreich. 

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CO2-neutral ab zehn Umläufen

Mit der standardisierten Boxenlogik erhöht sich die Lieferqualität, insbesondere bei kleinteiligen Materialien: Verwechslungen, Fehlteile und Nachlieferungen werden reduziert. Auch das Retourenmanagement wird einfacher: Rückgaben laufen strukturiert über denselben Ladungsträger und lassen sich eindeutig zuordnen.

Bereits ab zehn Umläufen erreicht eine Tauschbox ihre CO₂-Neutralität gegenüber Einwegverpackungen. Jeder weitere Zyklus bringt eine volle Einsparung des CO₂-Fußabdrucks, der sonst pro Lieferung erneut durch Einwegmaterial entstehen würde. So entsteht weniger Abfall, geringerer Ressourcenverbrauch und eine Reduktion von Emissionen. Zusätzlich sinken Kosten für Einwegmaterial, Entsorgung und Handling. 

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Holter hat recycelbare Tauschboxen als einer der ersten Anbieter im SHK-Großhandel schon 1990 eingeführt und kann bereits Zahlen zu ihrer Nutzung liefern. „Wir bei Holter sparen damit bis zu 200 Tonnen Kartonagen pro Geschäftsjahr ein“, so Holter-Geschäftsführer Markus Steinbrecher. „Wir sparen Verpackungsmaterial, wodurch ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Nutzen Hand in Hand gehen. Aus meiner Sicht der richtige Schritt in die Zukunft", schließt sich Marius Heinze, geschäftsführender Gesellschafter von Sanitär Heinze, an.

Rollout für ganz Österreich

Die Markenindustrie unterstützt die Lösung durch Branding der Boxen und schafft dadurch Sichtbarkeit der beteiligten Partner im täglichen Einsatz bei Installationsbetrieben und im Lager. „Gebrandete Mehrwegboxen machen unsere Partnerschaft in der Lieferkette sichtbar und zeigen gleichzeitig, wie wir gemeinsam Verantwortung für effizientere und nachhaltigere Prozesse übernehmen“, freut sich Robert Just, COO der Frauenthal Handel Gruppe. Das Mehrweg-Logistiksystem wird nach dem Start im März dieses Jahres sukzessive auf ganz Österreich ausgerollt. 

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