Klimaaktiv : Gebäudestandard wird 20

klimaaktiv Konferenz

Den klimaaktiv Gebäudestandard gibt es seit mittlerweile 20 Jahren.

- © klimaaktiv/APA-Fotoservice/Juhasz

Der Gebäudestandard klimaaktiv setzt seit inzwischen zwei Jahrzehnten Maßstäbe für energieeffizientes, nachhaltiges und zukunftsorientiertes Bauen in Österreich. Was 2005 als Initiative begann, hat sich zu einem zentralen Orientierungsrahmen für die Bau- und Immobilienbranche entwickelt – und prägt die österreichische Baukultur bis heute.

„Der klimaaktiv Gebäudestandard zeigt seit 20 Jahren eindrucksvoll, wie konsequente Qualitätsarbeit echte Veränderung bewirken kann. Er verbindet Klimaschutz mit praktikablen Lösungen und schafft damit Verlässlichkeit für Bauherrinnen und Bauherren, Planende und die gesamte Branche“, betont Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner zum Anlass.

Als der Gebäudestandard vor 20 Jahren eingeführt wurde, waren energieeffiziente Planung, der umfassende Einsatz erneuerbarer Energien oder ganzheitliche Nachhaltigkeitskonzepte noch keine Selbstverständlichkeit. Heute gelten diese Aspekte als zentrale Qualitätskriterien moderner Gebäude.

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2.200 klimaaktiv-Gebäude

Der klimaaktiv Gebäudestandard definiert klare, überprüfbare Kriterien und macht Qualität im Bauwesen messbar. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur systematischen Umsetzung von Energie- und Effizienzzielen – im Neubau ebenso wie in der Sanierung, im Wohnbau, bei öffentlichen Gebäuden oder im Gewerbebereich. „Nachhaltiges Bauen braucht klare Leitlinien und verlässliche Standards. klimaaktiv gibt der Branche Orientierung und unterstützt Innovationen, die den Gebäudesektor zu einem zentralen Hebel der Energiewende machen“, so Zehetner weiter.

Rund 2.200 zertifizierte Gebäude sind heute klimaaktiv-zertifiziert. Ein Netzwerk aus Professionist*innen, Bauträgern, Städten und Gemeinden sowie Akteure*innn aus Wirtschaft, Technik und Verwaltung trägt zu dieser erfolgreichen Umsetzung bei. Gleichzeitig fungiert der Standard als Innovationsmotor: Neue Technologien, Materialien und smarte Gebäudekonzepte finden rascher Eingang in die Praxis

Daher muss der Gebäudestandard mit Blick auf zukünftige Herausforderungen auch kontinuierlich weiterentwickelt werden. In der aktuellen Version des Kriterienkatalogs werden die Anforderungen der EU-Taxonomie stärker berücksichtigt. Neue Schwerpunkte wie Klimawandelanpassung, Baulandqualität, Biodiversität sowie Aspekte des zirkulären Bauens ergänzen bestehende Umwelt- und Qualitätskriterien. Auch Gesundheit und Komfort – etwa Sommertauglichkeit und Tageslichtversorgung – gewinnen an Bedeutung.

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