GC-Gruppe Österreich : Steiner Haustechnik baut neuen Standort in Tirol
Spatenstich für die neue Niederlassung der Steiner Haustechnik in Völs, unter anderem mit Alexander Schatz, Niederlassungsleiter in Tirol (3. v.l.), Peter Lobenwein, Bürgermeister von Völs (5. v.l.), Hans-Peter Moser, geschäftsführender Gesellschafter GC-Gruppe Österreich (Mitte) und Andreas Leobacher, geschäftsführender Gesellschafter Steiner Haustechnik (5. von r.)
- © GC-GRUPPE ÖSTERREICHDie Steiner Haustechnik, Teil der GC-Gruppe Österreich, errichtet eine neue Niederlassung in Völs. Damit entstehen in Tirol neue Logistikflächen, ein ABEX-Abholexpress-Markt, eine ElementsöBadausstellung sowie Büroflächen für bis zu 50 Mitarbeitende. Andreas Leobacher, geschäftsführender Gesellschafter der Steiner Haustechnik, betont: „Mit dem Neubau in Völs tragen wir unserem stetigen Wachstum Rechnung und schaffen die Grundlage für weitere Entwicklung, für die unser aktueller Standort in Innsbruck nicht mehr ausreichend Kapazitäten bietet."
Der neue Standort der Steiner Haustechnik in Tirol sei ein wichtiger Baustein in einer Reihe kontinuierlicher und von langer Hand geplanter Investitionen, unterstreicht auch Hans-Peter Moser, geschäftsführender Gesellschafter der GC-Gruppe Österreich, die Relevanz des Projekts. „Wir erleben aktuell Zeiten, in denen vieles unsicher scheint. Wir schaffen mit dem Ausbau von Infrastruktur und Service ganz bewusst Sicherheit für unsere Kund*innen und den Markt", erklärt er weiter. Die Fertigstellung des Standorts ist für April 2027 geplant.
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Standort glänzt mit energieeffizienter Gebäudetechnik
Die neue Niederlassung, für deren Ausgestaltung das Architektur- und Planungsbüro tech3 maßgeblich verantwortlich zeichnet, bietet moderne Arbeitsplätze sowie Aufenthalts- und Pausenbereiche, die multifunktional nutzbar sind. Eine Terrasse schafft zusätzlichen Raum für Erholung der Mitarbeitenden. Die Kombination aus Verwaltung und Bäderausstellung macht eine Doppelnutzung möglich und fördert den Austausch zwischen den Bereichen. Ein architektonisches Highlight bildet die lichtdurchlässige Lamellenfassade der Elements-Badausstellung.
Beim Neubau kommt eine Wasser-Wasser- Wärmepumpe zum Einsatz. Sie nutzt die im Grundwasser gespeicherte Energie für Heizung und Kühlung. Über einen Förderbrunnen wird Wasser entnommen, thermisch genutzt und anschließend über einen Schluckbrunnen zurückgeführt. Die konstanten Temperaturen des Grundwassers sorgen für einen stabilen und wirtschaftlichen Betrieb. Die Heiz- und Kühllasten wurden mittels Gebäudesimulation optimiert, wodurch der Energiebedarf auf ein Minimum reduziert werden konnte. Eine massive Bauweise unterstützt die Temperierung durch ihre hohe Speicherfähigkeit weiter. Auf dem Flachdach wird eine Photovoltaikanlage mit 170 kWp installiert, eine Erweiterung um zusätzliche 120 kWp ist vorgesehen. Ergänzend entstehen Ladeinfrastrukturen für Mitarbeitende und Kund*innen. Der Standort ist zudem auf zukünftige Anforderungen wie E-LKW vorbereitet.
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Das gesamte Projekt wird außerdem bauökologisch begleitet. Dazu zählt der Schutz des Naturdenkmals Völser Gießen während der gesamten Bauphase. Eine umfassende Uferschutzzone ist eingerichtet, Totholzbereiche für Insekten und Nützlinge werden bewahrt. Niederschlagswässer werden auf dem Grundstück gefiltert und versickert.